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Anderer Th. (1716) Wie die Bau-Gründe und fruchtbaren Felder auf das nützlichste und ersprießlichste anzurichten ...
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Deö Adeltchen Laiid - und Feld - Lebens

' man gibt ihnen gehackte Hüner- und Gäns-Eyer mit nicht angepackt werden/daher gut/wann ein wem.'Gc-^ Kleyenund Salat vermengt/ und setzt ihnen em zim-> röhrig in denen Wassern/ darunter sie sich verschlissenlich weites und niederes Geschir: mit frischem Wasser können; man kan sie im Winter auch mit srischemRvß-hinein/ daraus sie nach Belieben trmcken/ auch dann- ^ Mist/ der mit öleyen-Scbrot oder Trebern vermenat

nen baden und wäscheln mögen. Von Ameiß-Eyern/ ^ ^

wann man sie haben kan/ werden sie trefflich gewächsigund muthig / man gibt ihnen auch Wasser-Linsen undHaid-Nesseln / und mengt ihnen Kleyen darunter; sovfft aber ein schöner Tag ist/ lässetman sie an die Sou-ne / doch daß sie allweg Wasser haben/ bis man sie/wann sie in die dritte Wochen gehen/ gar in die Teicheund Lacken lässet; kommen siekiein hinein v und sindHechten im Teiche/ so werden sie offt gantz von ihnenverschlungen / daher sie in solche Wasser/wo grosseHechten sind / nicht leichtlich einzulassen; die Blattervon Mähen zerhackt und mit Kleyen vermengt/sollenihnen auch yargesund seyn / oder man gibt ihnen ^ufsolclie Weise zerhackte Kohlblätter.

solche'.

Ausdem Wasser muß mm, achtHabm/ daß sie vonden Hüner-und Fisch-Geyern/ Raben und Krähen

ist/süllern / und sind sie dieser Speise einmal gewohm/fressen sic solche nachmals gerne; man muß die jungenEndcen nicht gar zu frühe unter die grossen und allenEndten bringen / die -alten beißen / und verfolgen dieZungen/bis sieLrösser werden/und sich ihrer selbst er-wehren können

In Frankreich werdende Endten im Frühling undAugust»/ wie die Gänse/ beraufft/ und loben etliche diePflaumen davonM den Betternbesser/ als die von denGänsen.

Wann man eine Weide / damit man Holtz buchet/in einem Gemach drahet/ darinnen man Endten oder-Gänsebrütet / so bekommen dieJungen alle krummeHälse. Lauts -I'k/iics latct, t-ilne« -ex^eriemis tcAsmr.

Was von den Endten ,n der Jrtzney zu brauchen.

Ey plutsrck') rühmt sich L-'io, "daß k'mtt vielen Gebrauch desEndtenfleisckes/seiiie und derSeinigen Gesundheit erhalten / also daß derEndten Fleisch dem Krancken bequem sey. Undcdi us vermeynt/ihrFleisch sey denjenigen wol dienlich/welche von dem Reissen und Darmgicht geplagt sind/wiewolesvon den meisten kZcciici» sür flüssig'undun-daulich yusgeschrien wird. Man soll auch von diesemFleisch eine helle Stimme bekommen / und soll sich Vi«lpcrmsnca davon vermehrn.

Ksksis schreibet/ die Endren-Peber habe die Eigen-schafft/ alle von der schtvachen Leber entstandeneFlüsse

zu stillen. ^ ^

Das Me davon , soll allerhand sich »ereignendeSchmertzen stillen mdvertreiben / die in den Flechsenund Nerven hin und meder entstehen.Das Endten-Blut gedörtt / und in die Nasen ge-j rhan/ soll das Blut hemmen; auch eingenommen / fürden Bauchfluß undDurchlauffgutftyn.

Das frische Endten-Blut ist heilsam wider alleHisstige und tödtlicheThier-Biß/sonderlich der Vipern/undhilfftauch/ wann man hatte GlffcinTrunck be-kommen/ mit Wein vermischt und eingetruncken; son-derlich soll das >von den wilden Endten nochbewahr-ter seyn / soll auch den Nieren - und Blasendem zer-malmen.

Eine lebendige Endte -am Bauch gerupsst / unddem / der das Reisten hat/auf den Bauch gelegt/ diemuß zwar sterben / erledigt aberdenKrancken von sei-nem Schmertze».

^rnolljus cle viilA növÄ sagt / daß der ^ndten-Mistnützlich aufgelegt werde auf gifftiger ThiereBiß.

Die Endten/Feder Hak v.^Kgrics Lkiconc sürgesünder und linder als der Gänse; wiewol gar wenigsind/die dieser Meynung beypflichten / und alle in ihreBetter lieber diePflaumen von den berupfften Gänsengebrauchen.

cxn.

Bonden Indianischen Endten.

, Je Indianischen und Türckischen Endten wer-ben vom /«Mono in ^cimissnäis /^vium c^p— ^'6. änatc» i.xbic»Senennet/sind zwischen Gän-sen nndEndten einer mittelmassigenGrosse/kleiner denndie ersten/ und grösser denn die andern / .sind am Kopfffast wie die Indianischen Hüner/mireiner harten rörh-lichten und runtzlichten Haut versehen/haben geeleAu-gen mit einem schwartzen Ring/der Schnabel ist blau-licht/ äusserist mit einem schwartzen Fleck; der Antrichtist grösser und schön-gläntzender als das Weiblein/hatauch am Kopfmchr rothes, )onttonu» sagt: ^cmbrum

xcnitslc ksbct t«„n msxnum, ut (iiziti un!us crss-lituciinem , 8c cjuiaque lonßitu^inem sequct, lsnzvi»nis inttar rubrum. SesIiA-rzwar macht sie M stumm/

aber^ie Erfchrunggibt/Haß sie eine zwar den andernEndten ungleiche / doch gewisse heissere Stimme vonsich geben/ aber sich gar selten hören lassen.

Hält man ihre Eyer gegen der Sonnen/siehet manoben den schwartzen Fleck/ den sie am Schnabel zeigen.Sie haben ein zartes und cleücatcg Fleisch / deswegensie auch/ und wegen ihrer Schön-und Selzamkeit/ ingrossen vornehmen Mayerhöfen erhalten werden. Zusünff^der sechs Endten gehörtem Männlein/Haben mitden andern Endten einerley Wartung/Stallung undSpeisen / lieben gleichmässig das Wasser; ihre Eyerlegtmanam bestenden gemeinen Hünern unter/ undwerden die Jungen von ihnen sorgfältig geführt/ un be,gleitet/ ihre beste Speise ist weisses Brod/ bisweilen

mit