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Anderer Th. (1716) Wie die Bau-Gründe und fruchtbaren Felder auf das nützlichste und ersprießlichste anzurichten ...
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391
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Neundteö Buch/ Mayer-Hof.

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Denckwürdig ist/was l). 1^. kaber. ^lecjicus 0r6inz-Nu, zuHeylbrunn/ineinem Sendbrief an v.OcorZfrancum erinnert/wie in ^iisccllan. durios. snni 6. Ä7.0dscrv. 164. zu sehen. Uiin»8uc vorum, lauten seineWort/srca cü 6omus cujusc^am Mice conkrsla, in«zuA lervcnturper unsm sltcrsmvv septimanam sns-tcs, suri kni Arans in venlriculis omncs Zenersnt.nc^8abu!o,s>i2vcipl!uz^rcT matcriZ provcnire pu-tes, iiia prorlus evcrsa, novo tilicc, terrs srcnä con-tirsta snte annum 5uit. ?ari cKsÄu cum priori tcm-pore. snnis sutcm tribus olzssrvstum est, l)omi-nu5V^ei!cmznNU8 8cns»u, Spuä lllmenscs secretio»riz ^llcllor.Lr rcrum nsturalium IniiaZator lolertit-

limus, atczue pinacotkecZe tamoliisimX l'ollcllurcliZniMmus, ipfcmcr m^uobus corporibuz cxpsri-mentum ante paucas seplimana8 tecil, in czuorumuno 16. in sltsro 27. zrana lcntiku;, atczue milli lc-mini iel^uzlidus auri puriilimi rcpcrir. i»il Oc6ilzu»erZo. qui ksecliviner, necetle ck. Dieser Brief ist^nno 167s. im December, v. 8alomoni Kcjscliocommunicirt worden.

)oki. ofli-.vent. p. 6. t?. V. siigf/ wann man

ein lustiges Schauspiel will sehen/soll man denen End-ten undGansen einenBissenzu essen vorwerssen/daranein Faden gebunden ist/ cm dessen äussersten Theil einrothes Flecklein gehenckt sey.

Cx?. d!X.

An gibt ihnen Morgens früh« / ehe sie zumWasser wandern/ und Abends wann sie wie-der heim kommen/ein wenig Habern / dar-durch( wann man das Abend-Futter zu gewissen Zei-ten gibt) komen sie desto lieber von sich selbst zu Hause/und erspahren die Mühe / sie hin und wieder zu suchen.Ihr gefahrlichster und grösser Feind ist der Fuchs/weilsie gern weit auswandern / auch schwerer und unge-schickter sind/ihremTodfeindezu entrinnen/als dieHü-ner/die mit schnellen Lauften und Fliegen eher durchge-hen/ und ofst eine gute Hand-vollFedern/oder den gan-tzen Schweifs im Stich lastend/ dennoch den Balg da-von bringen. Da hingegen die wacklenden Endten/wann sie nicht ein Wasser gleich an der Hand haben/hart entgehen / und es meistens mit der Haut bezahlenmüßen/ daher wann das Wasser etwas entlegen/ undsie durch Sträuche und brüchige Oerter dahin gehenmüssen/ist am sichersten/man begleite sie dahin/undhole sie auch von dannen wieder nach Hause; wo aberWasser/ Seen/ Lacken und Teiche nahend an derHand/ ist dieses auch unvonnöthen. Wo feuchte Fel-der sind/ daraufKlee/ Weegwarten/Feld-Salat

Bon ihrer Wartung-

und dergleichen Krauter wachsen/ fressen sie solche auch^gantz begierig. Ihre Stallung darffweder groß nochhoch seyn/wann er nur sauber und trocken gehalten/mitStroh bisweilen bestreuet/ und an der Thür und Fen-stern wohlverwahret ist/ damit schädliche Thiere/ alsMarder und Iltis/ nicht hinein mögen.

Siesresten Hirse/ Gersten/ Habern/ Wurme/allerley Jngeweld/ was bey den Kuchen von Fischen -und Geflügel ausgeworssen wird. Her: Hereöbach jsagt/ daß sie die geschrottene Eycheln sehr lieben/ auch ?feist davon werden. Was man aber über Winter -der Zucht halber behalten will/ da muß man/sonder- llich nach Weyhnachten/ wann die Lege-Zeit ankom-met / ihnen am Fressen nichts abbrechen; man gibt ih-nen auch wol Biertrebern mit Kleyen gemengt. ImSeptember sind sie schon alle bey ihrer rechten Grösse/und werden nach und nach in die Kuchen und auf di»Tafel gebracht / weil diefes eben die End-Ursach ist/warum sie gehalten/erzogen und ernehret werden. Da-her sie aufden Hof-Mühlen und wässerigen Mayer-höfen mit allem Fleiß zu halten / weil sie die Kvst wolbezahlen. ^

dx?. cx.

Von ihrem Legen/ Brüten und auferziehen.

M Mertzen fangen sie an zu legen / und conti-nuiren es alsoio. oder 12. Wochen/ sonderlichwann ihnen der Stall gefällt / und er wol mitStrohe bedeckt wird, darum hat ihre Wärterin fleissigaufzusehen/ keine auszulasten/ sie habe dann ihr Cy ge-legt/ man kan gleich Hüner darüber ansetzen/ »der auchEndten/wann sie brütig sind/und je früher es imJahrseyn kan/ je besser ist es/ weil die Spatlinge selten gutthun; wann sie nicht in den Stall zu legen gewöhnetsind/fo schlieffen sie hin un her insGeröhrich/ Gesträu-che und andere heimliche Winckel/ und legen ihre Eyerdahin/ daß man sie osst nicht finden kan/und von denenMardern und Iltissen gefressen und ausgc-trunckenwerden; ihre Eyer sind blau und weißgrünlicht/ glatund etwas grösser als die Hüner-Eyer.

Wann die Endten selbst brüten / führen sie ihreJungen/ so bald sie ausgefallen/ sind/ ins Wasser/wel-ches die Hüner nicht thun können/ die»mr heraus am

II. Theil.

Land sitzen / und vergeblich klochzen und schreyen müs-sen. Die Endten aber führen sie im Wasser hin undwieder / und weisen ihnen / was Gestalt sie ihre Nahrung erwerben und suchen sollen / und die Mütter blei-ben den gantzen Tag bey ihnen/ fressen und nähren sichmit ihnen / und warmen sie/ im Fall sie einem Feindmercken / führen sies in Sicherheit/ wann esvonnö-then. Doch haben die Endten auch diese Unart/ daßsie des Wassers hart entrathen/ und wann sie sich dar-innen netzen/ und auf die Eyer wieder steigen/ erkaltenund verderben sie solche. Darum wirds allwege amsichersten gehalten/ die Endten-Eyer den Hünern zuunterlegen.

Ein gemeine Henne kan ein Dutzet/ und eine In-dianische wol 18/ 20/bis aufeinpaarDutzetausbru-ten/ in einem Monat fallen sie aus/ wie die Gäns-Eyer/die Jungen soll man dochvor 14. Tagen nicht ins Feldlassen/ sondern im Zimmer behalten bey ihrer Mutter/

Ee e ij

man