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schüttet/und wie dick er lige/und was für Art oderFärber sey/damit kan man ohne sonderliche Mühe leicht er-kundigen/ob Sand/Leim oder Stein in der Tiessen an,zutreffen ;wo man Mergel findet/ wird er auf Haussenzusammen gelegt/daß selbiger/so er naß/ austrückne/abliege/krasstiger werde/und leichler zu führen sey ; et-licher ist schlecht/ damit muß man dicker dungen/etlicheraberso gut/daß man ihn kaum Saamensdick auf dieFelder ausbreiten darss» Die Frantzosen nennen esHlsmc.und sagtH.'rtvlivier cle Lcrre«,daß «s etlichennicht unbillich ^iannc,und als ein Himmels -Thau undGeschevck genennet werde.
G ist aber der Mergelein mineralischesStuck derErden/wird zu Zeiten hart wie einStein/wird offt tissausgegraben/ und auf die Felder Haufelweise / wie dieDung/ausgetheilet/daß er von derSonnen /Thau undRegen/Hitz und Kälte / geschwängert und gemildertwerde;solybar wird er ausgebreitet und eingeackert/er-wärmet die Erde ziemlicher Massen/ daher das Getraiddas ersteJahr hernach nicht so wohl pflegt zu gerathen/als die nachfolgende lo.oder i,. Jahr / nachdem derMergel gut ist / mehr oder weniger/ giebt dem Grundeine wundersame Trachtigkeit.
Man muß aber den Mergel nicht alfobald ein-ackern / so bald er ausgegraben und auf die Felder ge
Des Adelichen Land-und Feld-Lebmö
und so dann erst mit dem Acker vermischet werde/da eran statt der besten Dung wohl paffiren kan.
Es wachset auch köstliches Getraid hernach / reinam Geströhe/ vertilget alles Unkraut/ wird großkör-nicht/liecht und mehlreich/ becket und brauet sich wohl;in die Hopssengärten und Weinberge tauget er nicht/und verderbet alle Stöcke; insandichten Aeckern ist erauch nicht dienlich.
An etlichen Orten/wo es die Gelegenheit des Lan-des leidet/ und wo gar dürre hitzige Felder sind / lassetman im?Hornung das Wasser ein 14. Tage über dieSaar-Aecker laussen/soll ihnen/ an statt einer Dünge/seyn. Was im Martio oder in die Häim gedungenwird/verursachet vielUnkraut/ sonderlich wofern es imwachsenden Monden geschiehet.
O-i-, Scrr-erzehlet eine sonderbare Art/wie mandas Baufeld bessern möge/auf solche Weise-Aaß mansein Feld in 10. oder 12. Stuck austheile/und jähr-lich eines/ wanns in der Brach liegt/allzeit in 10. oder12. Iahren/von Tagwerckern tieff umgegraben/ undalles Wurtzenwerck/Stein und Unkraut auf das besteheraus geklaubt werde/ doch muß er tiesser nicht seyn/als der gute Grund liess oder sticht ist;und also kan manjährlich einen Theil ausbessern/ auch das Feld nach"U, Hnvcx ge- j und nach/bey guter Fruchtbarkeit erhalten ;ebenmass«gführet worden/ sondern muß em gute Zeit-lang liegen wird der gantze Erdboden/der etwa/durch nachlässiges
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xil.
Vom Vich/ damit man ackern solle.
Felderwerden nit auf einerleyWeisegepfio-^ qen/sondern nachdem es die Gewonheit/ dieArtdesBodens/und die jahrlicheErsahrung haben
j wollen. Und ist nicht leichtlich zu rathen/daß man von
der altenWeise/wann sie nur ein wenig zu erdulden/sollabweichen/ausser wann sie schädlich/und die Neuerung
merck-j