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sie nie hatten und auch ohne Gelehrsamkeit nkwürden erlangt haben.
Bis itzo habe ich gezeigt, daß die Religionin ihren Fodcnmgen vieles enthalt, was ihrenWn.hrern die Pflcge der Wissenschaften em-pfahlt. Ich sitze nunmehr hinzu, daß sie die-selbe denen zur heiligen Pflicht macht, welchebestimmt sind, andern handelnd, lehrend, bil-dend vorzustehen, zumal in einer Zeit, wie diegegenwärtige, wo, um für Angelegenheiten derKirche und des Staats mit Erfolg zu wirken,ein größeres Maß von Einsicht und Geistes-kraft vonnöthen ist, als sonst Von den poli-tischen Stürmcn, welche ein Vierteljahrhunderthindurch in Europa gcwüthet, und unser deut-sches Vaterland in seinen Grundfesten erschüt-tert haben, sind in den Gemüthern sehr vielerunserer Landesleute leidenschaftliche einanderfeindselig widerstrebende Bewegungen zurück-geblieben, die mancher zu hemmen oder zu lei-ten unlernimmt, der selber wankt. Hierausist in den wichtigsten Dingen eine Verwirrungder Begriffe, und eine Schwankung der Ge-sinnungen entstanden, die beyde vielleicht niegroßer gewesen. Gott, der ein Gott der Ord-nung und des Friedens ist und sich als solchenvon neuem so herrlich bewährt hat in demgnädigen Beystand?, wodurch er unsere Kämpfe