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schen eine absonderliche Bestimmung angewie-sen worden, von deren Erreichung oder Ver-fehlung sein Wohl oder Wehe abHange, daßzur Erreichung derselben jedem vornehmlichKenntniß seiner selbst und seiner Verhältnissenoth thue, und daß, um zu dieser zu gelan-gen, die Geschichte «in vorzügliches Hülfsmit-tel darbiete.
Wohlan! wenn die Lehrer eines Gymna-siums bey Unterweisung der ihnen anvertrautenJugend in der Geschichte jene Gesichtspunktefassen, und hieran Ideen knüpfen, die sie beyder Auswahl und Erzählung der Thatsachenleiten; wenn es ihnen gelingt, ihren Schülernfür diejenigen, welche als Helden, Volksfüh-rer, Priester, Denker, Dichter, Künstler bedeu-tende. theils wohlthätige, theils verderblicheWirkungen in der Welt hervorgebracht habe«,eine Theilnahme einzuflößen, welche die Wiß-begierde mehr reizt, als befriedigt, so daß siedermaleinst als Männer sich geneigt und fähigfühlen, dfe Gegenwart aus d^er Vergangenheitverstehen , was in dem Betriebe der Gemeiu-»vesen und Hauswesen eitel und was tüchtigsey, unterscheiden zu lernen; und demnach aufsich selber schauend, die gewonnene Einsicht ge-brauchen , sich die große Frage zu beantwor-