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Über die Verbindung des wissenschaftlichen Geistes mit dem Geiste der Frömmigkeit bey Unterweisung der Jugend : eine Rede gehalten auf Veranlassung einer Schulfeyerlichkeit im Königlichen Gymnasium zu Düsseldorf den 30. December 1817
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Von Alters her hat man den Wissenschaf-ten den Vorwurf gemacht, daß sie für dieFrömmigkeit verderblich wirken und ihre Pfle-ger von Gott abführen. Zu wünschen wäre,diejenigen, welche heut zu .Tage diese Beschul-digung erneuern, möchten sich erklären, ob siedieselbe gegen alle Wissenschaften richten, odernur gegen einige, und in diesem Falle, gegenwelche und gegen welche nicht.

Sollten sie etwa dabey auch die Wissen-schaft der Geschichte im Sinne haben?

Man findet in der Geschichte, sagt Jo-hann von Müller, nicht sowohl, was iireinzelnen Fallen zu thun sey (die Umstände än- -dern alles unendlich) als vielmehr das Gene-ral-Resultat der Zeiten und Nationen: Er-fülle trefflich die vom Schicksale dir angewieseneStelle 5 hierin scheine dir nichts zu hoch, daßdu es nicht erreichen könntest, nichts so gering,daß du es vernachlässigen dürftest. Dadurch-werden Könige groß, dadurch erwirbt derMann von Geist ewige Lorbeeren; dadurch er-hebt der Hausvater sein« Familie über Niedrig?Kit und Armuth."

WaS der helle Scher durch diesen AusspruOuns zu Gemüthe führen will, ist die Lehre?daß jedem Volke und jedem einzelnen Men»