Läppchen, reibt den befleckten, über ein reines leinenesTüchlein gelegten Stoff vom Mittelpunkt des Flecksnach außen hin und trocknet hernach die gereinigte Stellemit einem reinen Stückchen Leinwand ab. Bei Fleckenvon Oelfarbe oder dergleichen bringt man zuerst etwasgewöhnliches Oel auf die Stelle, um die Farbe aufzu-lösen, indem man den Stoff in den Händen reibt undhierauf dann das Fleckwaffer.
Auch mit Kartoffelmehl laffen sich Fettfleckenausmachen; sind sie in Seide, so tauche man Watte indas Mehl und reibe damit den Flecken aus; bei Wollestreut man es auf den Flecken und läßt es etwas liegen,ehe man es ausreibt.
Obstslecken. Sind die Zeuge weiß, so feuchteman die Flecken an und halte sie über einen ange-zündeten Schwefelfpahn, wodurch sie gleich verschwinden.Bei sarbigen Zeugen, welche dadurch die Farbe verlierenwürden, stecke man die befleckte Stelle in süße Milch;es hilft bisweilen.
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Rothweinflecken. Wo es fich paßt, da schiebeman auf frischer That einen Teller unter den Fleckenund gieße kaltes Wasser darauf; wasche ihn hernachaus und hänge das Tischtuch zum Trocknen auf. Sonstmuß man auf der Bleiche Citroueusaft darüber träufeln,wo sie dann, besonders bei Sonnenschein, auch bald ver-schwinden. Sind Wein- und Obstflecken aber nicht gleichausgemacht worden, so reibe man sie vor dem Einlegenzur Wäsche mit Butter ein und überstreiche sie dannmit grüner Seife.