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Eigner Herd : guter Rath für junge Hausfrauen und solche, die es werden wollen ; Leben und Haushalt im Volke
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Tintenfleckeu. Wie ObstfleckeinRostflecken. Man breite die befleckten Stellenans einem Teller, am besten von Zinn, ans, besenchtesie und bestreue sie mit putverifirtem Saucrkleesalz;habe dann in einer Schüssel sehr heißes Wasser,^ inwelches man die Griffe einiger größerer Schüssel stecktnnd mit diesen heißen Griffen die Flecken so langereibt, bis sie verschwunden sind, muß aber natürlich beiseinen Sachen recht vorsichtig mit dem Reiben sein.

Stockstecken. Man vermische 'einen Eßlöffelvoll gestoßenes Salz mit einem Theelöffel voll Salmiaknnd gieße das nöthige Wasser daran, um es auszu-lösen; bestreiche die Flecken damit, setze sie^ einigeStunden der Lust aus und wasche sie dann in srischemWasser.

^rrlilymig drs Hngczicscrs.

Gegen Mäuse ist eiue Falle immer das Beste,doch nehme man ja nur solche, welche die Thiere gleichtödten und nicht ost lange Zeit in der Todesangstlassen.

Gegen Ratten nehme man Meerzwiebel aus derApotheke, dampft etwas Mehl in Fett oder Speck undvermische es in einem Schüsselchen mit der fein ge-schnittenen (giftigen) Zwiebel.

Motten. Unter den verschiedensten Mittelnhabe ich nach dem Rathe eines sehr geschickten Sattler-meisters frische Wallnußblätter, zwischen die Sachen aus-gehängt oder gelegt (dann zwischen Papier), am bestengefunden. Terpentin oder Petroleum, welches auchhäufig benutzt wird, fvll, wie der Sattler fagte, wennder Geruch verflogen sei, die Motten erst recht anziehen.