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daher weniger leidet. Mail legt sie trocken in denKessel und übergießt sie Eimerweise mit kaltem Wasserbis sie ganz damit bedeckt ist, sügt aus jeden EimerKilo fein geschnittene Weiße Seife und zwei Eß-löffel Petroleum, bringt sie langsam zum Kochen circaeine halbe Stunde; die Wäsche ist nun vollständig reinund braucht nur noch kräftig gespült zu werden. Solltesie sehr schmutzig sein, so nehme man einen LöffelPetroleum mehr und thut dann auch wohl die Fleckennachsehen.
Beim Bleichen muß man gut Acht geben, daßdie Wäsche nie trocken wird und sie um die Mitte derBleichzeit umwendet. Zum Aufwaschen nehme manrecht klares Wasser und reinige recht vorsichtig aus.
Zum Bläuen nehme man Ultramarin, in einBeutelchen gebunden und mache die Wäsche nicht zublau; weil das Bläuen von Leib- und Bettwäschenachtheilig sür die Gesundheit sein soll, so bläue mandiese lieber gar nicht, besonders Kindersachen.
Zum stärken der Wäsche weiche man die Stärkein einem sehr reinen Geschirr mit etwas kaltem Wasserauf, gieße dann, unter fortwährendem Rühren, dasnöthige kochende Waffer hinzu und rühre sie, etwa zehnMinuten lang, über ruhigem Feuer; drücke sie, wennsie etwas abgekühlt ist, durch ein reines Tuch, verdüuuefie uach Bedarf und klopfe die gestärkten Sachen zwischenden Händen, bis sie sich nicht mehr klebrig anfühlen.
Vor dem Bügeln wird die Wäsche, am bestenA bends vorher, eingesprengt, wozu man sich gewöhnlicheines kleinen, Weißen Reiserbesens, der mir dazu ge-braucht werden dars, bedient. Dann breitet man einsehr reines Tuch über den Tisch, legt von den kleinenStücken eins nach dem andern glatt darauf, größere