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Eigner Herd : guter Rath für junge Hausfrauen und solche, die es werden wollen ; Leben und Haushalt im Volke
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ein bis zwei Mal doppelt genommen und sprengt jedesMal etwas sehr klares Wasser darüber ; rollt das Zeugzusammen und legt es so in einen Korb, sprenge abernicht mehr ein, als solgenden Tages gebügelt werdenkann, da in der heißen Jahreszeit, oft schon nach zweiTagen, Stockflecken entstehen können nnd kommt irgendein Hinderniß zwischen die Arbeit, so muß die Wäschewieder getrocknet werden.

Zum Bügeln belegt man den Tisch mit einerwollenen Decke uud einem reinen, weißen Tuche, welchesman an den vier Ecken zusammen steckt. Das Bügelnselbst muß durch Zusehen und Uebung erlernt werden,doch lege man das bestimmte Stück immer in geraderRichtung vor sich hin und habe klares Wasser und einreines Läppchen zur Haud, um eine zu trockeue Stelleoder entstandene Falte etwas anzufeuchten. Sollte eineStelle gelb geworden sein, so stecke man das Stück so-fort in kaltes Wasser. Bunte Wäsche bügelt manam besten aus der linken Seite, Weiße Wäsche, mitAnsnahmen von Stickereien und Spitzen, stetsaus der rechten. Spitzen lege man ganz gerade undglatt hin nnd bügele sie mit einem nicht sehr heißenEisen, der Breite nach, wodurch die Zäckchen besser er-halten werden.

Das Mangeln. Gemangelt werden meistens:Tisch- und Bettwäsche, Handtücher, Taschentücher, Frauen-Hemden, Unterhosen, Strümpfe. Alles wird recht geradegezogen große Stücke von zwei Personen undrecht sorgsam, daß die Ecken überall aus einander passen,zusammen gelegt, die kleineren Stücke in zwei, diegrößeren in vier Theile und vou den kleineren, Ser-vietten, Handtüchern, .Uissenüberzügen, Frauenhemden,Unterhosen, zwei Stück zusammen, von Taschentüchern