z?6 Von gesimdhaleuttg
einander lauffenden/ oder wohl gar comrMn Artz-neyen/sichzu clirirenunrcrsichen.
Zu dem da manche Ale^ci solche AryneyenDerfthreiben / welche sie selbsten nicht Versstehen/ oder wissen ob sie starck oder schwach /undalso nach ihrer gehörigen Art wie sie seyn solten/ be-schaffen sind. Absonderlich was die jö genauesLhykm/che Aryneyen betrifft / welche den-nock nur heut zu Tagmehrentheils auß r,llcnnek!oder l'inÄuren einiger vcAerslziUen/oder emfalt:'»genL-/-«i/chenj>»^^i«»tten bestehen/deren berei«tung abcr so unterschiedlich/und vielerlei ist/ als desJahrs Monate sinv.
Ich habe bereits manches cxxcnmenr davon ge-macht / da ich meinen Patienten außden Apothc-cken solche Artzneyen verschrieben/deren acciäcnrale^ualitättn/nemlichder Geschmack^dicStarcke/dleMrbe/?c.gtgen denMeinigen/welche ich manchmahlselbsten cl-koriret und dardtilch deren StärckeundSchwache kennen lernen / gar weit von derjenigenGüteentftrnetgewcse«/ welchesie hätten habensol-len und können.
Ich bin xcrsuaäiiTund glaube sicherlich / daßKn einem guten und wolimmer/o viel gelegen/ alsan der tLrkant-nu^derÄranckheit. Dasonsiendiejenige /welche dasHandwerck nicht versiehen/gäntzlich dar,vor halten/ es seyegnug / oder zum wenigsten daSVornehmste Stäck/cmeKranckheitzu ttkennen/dasanvere/ nemlich das Mittel darzu / seyealsdannleicht zu finden.
Allkln die gute Herren irren sich gar sehr / i«hglaube daß keines ohne das andere seynkönne/und Meinem soviel gelegen als an dem än-dert»