210 Von bett Krattckhet'een
Dann daß es auß solch«,, anerer^
bete Krancfheitcn gebe / welche entwedervondem Vatter/oder von der Mutter den Kindern an-gehenget werden/lehret dietäglicheErfahrung/undbezcuqen es die daher erlangte böse Erbschaden/ damancher es gnug bejeufftzet/ daß er von seinen Poda-gramischen mitGriß-undStein^Schmertzen / mitSchwind-unv Lungensvcht oder andern schwerenKranckheiten behafften Eltern / gebohlcn worden/und zu seinerZeit auch dieselbige an den Haiß bekom-men.
Man hat Exempel von gantzen Familien / wel-che von einerley Kranckheiten geplagt worden /auch alle an einerley Kranckheit ihr Ende genom-men.
Doch hates das Ansehen/daßdieKmderchroererbetc »bele ZSejchaf^nhele / mehr vonden NWttern /als dem Vatter / angehengebck^onnnen / angesehen schwangere U?er-«berhunderterley fehlern/ nicht nur in der Diätoder Essen und Trincken/sondern auch unzehlich an-dern Fällen unterworfen sind / dasie durchun-Verholten Zorn undScbrecfen/ durch unge-reimte jelyame lLinbitdung und Gclüsken/?c. ihren armen Kindern solche Fehler anhengen/dienimmermehr zu andern stehen; Wie/wann man sichvieler Weitläufigkeit bedienen wolte/ mit unzeh-lichen Exempeln zu beweisen stünde: Oder wann je,mand curiöß wäre/dörffte nur eine Etadt oder Ae-cken durchgehen / wörde er sicherlich dergleichen un-glücklicheLeute finden / welche eine so böse Erbschafftbe-lamcnnren und beweinen.
Jnjonverheit pflegen die jenigellVeiber/ wel-che man N/ttsric», nennet/ »derVenen sosenanten
Mut,