»28 VondenRranckheiden
Milch/mit der kleinen Kinder äih,oiinon betrach-ten / finden wir daß solche keine andere Fäu-inng/alsdie von Sauer annehmen
könne.
Dann man untersuche eine Kinder Kranckheit so.yenau als man will/ in welcher Parthie des innerenLeibes selbige auch stecken möge / werden wir in achtnehmen / daß eine verborgene Saure dahindcr
siecke.
Und diese Säure last sich auqenscheinlich spüren/beydem Sauer auffjiosstn der Kinder' / undindiüsauer reichenden excrömcnüz.
So ist ja auch die Milch/ wie gedacht/ alswelche 0er Kinder eigentliche Speiß u^d Nahrungist/der IN Sauer vornemllch unter-
worffcn/ und wird in der Warme von sich selbstenSauer/zugeschweigen/in einem so zarten Leib/undnoch schwach circulirenden kumoribuz, da dletfl«.tux noch nicht lutkcicnr sind/solche von der Säure zuxr^ierviren und vinäicieen.
Und scheinet dieses neZorium fast gleiche Be-wand.iuß zu haben miteinrmMost / dann ehe die-ser zu völligen Kläfften kommt / kan er gar baldSauer werden / wann nicht m Zelten geholffenwird.
Gleichwie aber/ außdieserUrsachen/ die kleineKinder / gar leicht in allerhand ZuM gerathenkönnen ^ so könncn sie auch / wann man rechtmir umbgehet / bald wiederumb cuiirer wer«den.
Man muß aber nicht so sehr bey si>l cbenKinder Kran kheiten / auffderens)ulß oderanff ihren Vrin sehen/sondern auffviercl»rionder Mutrer/oocr Warthftauen reäL<Äiren/xpelche
man