»96 Von den Krankheiten
Ze,r gar geschwind geschehen kan / so fängt solchestillstehende ersieNIllch an sich zu co-»x«?iren/und mache in dielen oder jenen Milch-Drü-jeneine Verstopffüng/und wo dann nicht kmff-tige Gegenwehr geschiehet/ gehet solche coaZuüncMilch in em Geschwar/ und macht einer jvicyen ar»«nen Frauen Schmutzen und Lastgnug.
Bey solcher anfangenden Verstopffung / da diebrüste sehr groß und dick werden/werden auch dieBlut-Adern /ehr sichtbar und verursacheneine Rothe/welche man insgemein denRothlauffzu nennen pfleget; Kommt daher/ wann die D» ü«sen in den Brüsten bereits jovoll Milch sind/daß dieBlut und Milch zuführende Adern / nichts mehrhineinbringen / und die Brüste nichts mehr annch»menkönnen ; So werden diese Adern gleich-sam voll gesiopfft/ und werden dick und roth.
Da ist alsdann Zeit zu wehren / und dieses pfir,get zu geschehen/ wie insgemein gerathen wird/ daßman/wann sich der Nackflußgestecket/ die-sen wiedrumb befördern/und fliesten machesolle.
Oder weilen dieses eben so leicht nicht zu xraüic!-ren stehet/wann sich dieAdern bereits wider geschlos,sen in der Mutter. Solle man das Gebiüt ver-mindern/ durch eine oder andere Aderlässe«m Arm/oderauchauffdemFuj).
Allein dieses sind dennoch nicht die rechte Mittel/welche die Gerinnung der Milch in den Brüsten ab»ballen; Es kan zwar soviel thun / daß das BlutNicht so starck presset / und die da herrührendeEchmerken einiaermassen gelindert werden.
Die Gerinnung aber der Milch Zu verhü-ten/yehoren erwärmende und zertheilendeDinge darz»». A n-