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Anderer Theil (1703) ... Schwangerer Weiber, Kinderbetterin und kleiner Kinder Zufälle und Kranckheiten betreffend : Sambt beygefügter Beschreibung, von denen bißher unbekanten warhafften contentis und Kräfften, deren von uhralten Zeiten her weit-berühmten warmen Bädern zu Wißbaden und Embs. Beneben einer kurtzrn Specification deren Kräfften und Gebrauch, einiger meiner eigenhändig elabrirten Arzneyen ...
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»96 Von den Krankheiten

Ze,r gar geschwind geschehen kan / so fängt solchestillstehende ersieNIllch an sich zu co-»x«?iren/und mache in dielen oder jenen Milch-Drü-jeneine Verstopffüng/und wo dann nicht kmff-tige Gegenwehr geschiehet/ gehet solche coaZuüncMilch in em Geschwar/ und macht einer jvicyen ar»«nen Frauen Schmutzen und Lastgnug.

Bey solcher anfangenden Verstopffung / da diebrüste sehr groß und dick werden/werden auch dieBlut-Adern /ehr sichtbar und verursacheneine Rothe/welche man insgemein denRothlauffzu nennen pfleget; Kommt daher/ wann die D» ü«sen in den Brüsten bereits jovoll Milch sind/daß dieBlut und Milch zuführende Adern / nichts mehrhineinbringen / und die Brüste nichts mehr annch»menkönnen ; So werden diese Adern gleich-sam voll gesiopfft/ und werden dick und roth.

Da ist alsdann Zeit zu wehren / und dieses pfir,get zu geschehen/ wie insgemein gerathen wird/ daßman/wann sich der Nackflußgestecket/ die-sen wiedrumb befördern/und fliesten machesolle.

Oder weilen dieses eben so leicht nicht zu xraüic!-ren stehet/wann sich dieAdern bereits wider geschlos,sen in der Mutter. Solle man das Gebiüt ver-mindern/ durch eine oder andere Aderlässe«m Arm/oderauchauffdemFuj).

Allein dieses sind dennoch nicht die rechte Mittel/welche die Gerinnung der Milch in den Brüsten ab»ballen; Es kan zwar soviel thun / daß das BlutNicht so starck presset / und die da herrührendeEchmerken einiaermassen gelindert werden.

Die Gerinnung aber der Milch Zu verhü-ten/yehoren erwärmende und zertheilendeDinge darz»». A n-