der Rlnd-Betten'nnm. l?s
in die Milch-Drüsen abzusondern / und abzule-gen.
Und dieses pfleget zugefthehen umb dendritten oder vierdten Tag / wannnemlich/«vie gedacht/der Nachfluß/oderdas Bint/mchc mehr so hanffig fortgehet / sondernfich allgemach zu setzen anfanget: Da fangen dieBrnste/ von der/durch die circulanon deö Blutsdahingebrachten / und in den Drüsen abgesiegenenMich,dick zu werden f worbey die Kind-Bette-rin alsdann wegen des ungewöhnlichen Stillstan-des dieser Milch/eine »Ireraüon.mit Schauder oderFroit / welches die Weiber einen Mttch-Zrojt nen»nen/überkomnien.
Da ist es hoch zeit/ daß man alsdann di«B: »ste wohl warm halte/sie fein offtfanfft mitfrischer Butter schmiere/und sobald dasKind/oderwann dieses zu gering wäre/solche anfangendeMilchaußsauge/ es durch jemand anders verrichten zulas-sen/welches airch dem Rind weit besser ist/wann es solche erste mehren theils übel be-schaffene dicke he^liche Milch/ mchtindel»so zarten Magen bringet/und unterdessen /aneiner andern saugenden Frauen trinckt.
Diejenige nun / welche dieses nicht in acht neh-men/ und sich hierin nicht vorsehen/ nemlich wanndie Brüste anfangen lehr dick zu werden/ und sie ver-meinen / das Kind müsse diese Milch zwinaenundaußsaugen/weile» es aber zu ohnvermögend ist so vie-le Milch / zu sich zu nehmen / und die jenige welchenicht außgesogen wird / da unter dessen noch mehrfrische darzu kommt / in einen oder andern Drüsensich letzet / und dick wird/wie dann / wann eineÄ»nd Betterm sich nicht warm halt/ zu >erS? Zeit