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Anderer Theil (1703) ... Schwangerer Weiber, Kinderbetterin und kleiner Kinder Zufälle und Kranckheiten betreffend : Sambt beygefügter Beschreibung, von denen bißher unbekanten warhafften contentis und Kräfften, deren von uhralten Zeiten her weit-berühmten warmen Bädern zu Wißbaden und Embs. Beneben einer kurtzrn Specification deren Kräfften und Gebrauch, einiger meiner eigenhändig elabrirten Arzneyen ...
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192
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»9» Von den Rranckhelten

durch solche offene Adern / durch diecircularion ge,prest/vielBlutfortfliessenmüfie Welches dannebenso frisch und gesund ist/als dasjenige/ welchesdie Mutter behält / und wovon das Kind genahretworden.

Nachdem nun dieser Blut-Fluß kurtz oder langwähret/nach dem behalt dieKmd? Betterin viel oderwenig Krafften/und ist gut oder böß.

InsyememsoUernichtlänFerfliesienalsdie erste TaAe des Kind-Betts / nachdemmußernichemehrblutig/ondern weißlichefliesten, viel weniger mit klumpen Blutvermischtftyn/muß auch k-inen übelen Geruch haben/ und iaMittel massiger Menge flössen.

Dann wo es viele Tage also mit Blut anhaltenwolte/ wäre es kein ordentlicher ZTlachfluß/fondern ein sthlimmer Blutfluß / und gebeAnzeigung / daß sich die abgerissene Adern in derMurrer nicht schlichen wollen / welches ein bösesAußsehen/ undeinen gefahrlichen Außgang gewin-nen würde / Aleich emer gefährlichen N?»n-den/da man bas Blut nicht stillen tan.

Eine Fleisch-Wunde wann sie noch so groß ist /tast das Blut gleich von Anfang häustig fliesten /nach dem sich aber die abgehauene Adern zurück zie,hen/und widerumbzuschliessen anfangen / geben sieinnerhalb 2.oderTagen kein recht Blut mehr/ son«der» nur ein blutiges wasser von sichrem pfleget daneine weiss? Materie oder Eyter zu folgen/ welcher«der nichts änderst ist/als die mit demBlnecjn«/irende//m/'i'«,weIchediettarhaffce<Lbet!»yeninstch yat/»nd beyführee/ dtelVundewkder zusam'nen zu leimen.

UndlolHcrgcliaittn kanman dieses Blut nicht

böß/