l <6 Von Wartung und pflegung
bern und reinige»,. Und zwar nur Wasserworunter etwas N?em seyn/oll / warm ge-macht ; Wormit man das schleimige Wesen amgantzenLeibabwaschet/abionderlichamKopff/ we,gen der Haaren / zwischen den Beinen, unter denAchßlen/tt. Zu solchen» Abreiben oder Abwäschen/bedienet man sich eines SchwammeS/oder gclmdcnleinen Lumpen.
Wofern aber dieser Schleim so hart anklebcte /daß er sich von diesem Reiben undWaschen/so leich-ter Dings nicht abbringen licsse/muß man frischeButter/oder suß Mandel-Gel nehmen / unddas Kind mit bestreichen und reiben / dann untwar,menWein abwaschen.
Auch buyee man dem Rind die Naßlo-cberundGhren/ mit einem zusammen gelegtenBüchlein in Form eines Meisels / auß / und die Äu-gen butzet man ihm mit einem trocknen leinen Tüch,lein.
Darbey besthet man alle Glieder desRin«des/ ob etwa» eines mangelhafft wäre: Itcmobder Afftern offen feye / und das Kind seine Nolh»durfft verrichten / oder auch das Wasserlassen kön-ne /als welches sie so bald sie zur Welt kommen las-ftn/insonderheit wann sie die Warme fühlen.
Hätte aber das Kind in etlichen Tagenkeinen Stuhlgang/mäste man ihm ein Stuhl«Aäpffgen beybringen / von einem Mc^leinGeigen / Mit frijcker Bvtter bestricken ;Oder em wenig fußMlandel-Oel mirs/ruxoro-iärumeingeben/ umb den ersten Unrarh so. rzuschaf--fen/ nach welchem / wann er fortgangcn / sich derStuhlgang am andern oder dritten Tag ändert /und von der Milch eine gantz andere Farbe überkom-met. Wann