derKind Netteritt. 16»
lästs dann zum Gebrauch stehen / und gibls wohlüberschlagen oder warm zu mnckcn.
Unlcre Weiber nehmcn hall? 5Vafser undUlew/thun etwas Zucker / kleine Rosinen/vndVrodBrosame» darzu/lassen es stehen/undtrinckens wohl überschlagen.
Andere trincken so bald den Tranck/ dessen sie vor-hin gewohntgewesen/es feye Bier/Wem und Was-ser/oder purer Wein/ allein dieses gehet bey den jeni-gen an / welchesichim Kind-Bett wohl befinden/und eine glückliche Niederkunfftgehabt. Andern/muß man ihr Getränk? / nach ihrer äisxollrion zu-richten.
Im übrigen s«»tt eine Kind-Netterin sichganysitli halten und wenigrede»/ ab/ön-derlich in den ersten Tagen/ auch toll man ihrnichts wiedeiwärtiges/noch verdrießliches/ oder be-trübendes zu Ohren bringen / nicht viel Getößoder kennen noch Geruffbeychr haben /Gleichwie bey denjenigen zu geschehen pfleget / womanbeydenKind-Tauffen grosse Gastereyen halt/da manche Kind'betterin ihre Noth bekommt/wannsie nicht nur in ihrerRuhe gestöret wird/soiwern auchkeinen Platz frey hat/ihrwasier abzuschlagen/oder ihreNothdurfftZu verrichten.
Wann auch eine Ki»d-Betterin / wegenVer-fiopffung des Leibes/ ungemach empfinden sol-le/ da sie widcr ihre Gewohnheit zu langsam / zuStuhlgehenmüste/ istnichtsbessers alsdaßma»ihr über denandernTag / oderwann esnölhiger-achtet wird / ein Clystir beybringe : Als wor-durch auch die gehörige Reinigung desto besser beför-dert wird.
Weilen aber einige Weiber diese/ als etwas/des«
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