144 Vommnatürllche»»
DlefeFrage erörtere l>»
feinem von derGeeiena-n iz.Lapirel/da er eine solche Grausamkeit vor nothwendig er-achtet / damit das Kmdjeme Mutter nichtn!nbs L.eben brmZe. Ziehet also das Leben derMutter/dem Leben dcsKindes vor.
Es ist freylich dem also/allein es gehöret grosseEr-fahrung und Vorsorge darzu/ daß man erforsche obeine solche oxeranon nöthig seye oder nicht / unddaß manaucd nicht zu lang verweile/ biß dieMutter zugleich ;um sterben äisponircr ist. DieUmbstande müssen hier dem ^lcäico den Wegweüsen/waszuthun/oderzu lassen ist/dann woesnachdem übel gehet/ darffer vor böse Nachrede nicht sor-gen : Aber dieses ist auch die Ursach / daß mancherehrlicherMan n «lieber die Mutter mit demKind ster-benlast / alsdaß ersich viel vorder Mutter Lebenintereslirm soltk/umbeiner besorgenden bls8ML zuentgehen/ insonderheit wannFreundund Verwän-de ihren consem nicht beylegen / ohnangesehen dervorgestelten Gefahr.
Nachdem oben descalusgedacht worden / da derekil-urzur den Kopffvom Leib gerissen / und selbi-gen nachdem mit grausamen zerreissen der Mutter/endlich mit Gewalt hervorgezogen / fällt die Frageferner vor.
Xl.
Welcher gestalten man Verfahren sol-le / wann der KopffdeöKmvesvom Leib abgerissen/und allem mder Mutter zurück blieben.
Wann die Kinder in der Geburt sterben / und
man