Geburten. 141
Auch mag man aujfder andernSeiten desKöpff«gens kinkii Hacken einschlagen / und also dasÄäpffoscn mitzweyen Hacken anfi?sien/ umddestobess.r ziehen zu können / biß das Köpffgenher-vorgedrachtist / da man alsdann die Hacke» wegthut/und das Köpffgen mit den Handen fasset/umbdas gantze Leibgen solgcnds nach zu ziehen.
Mehrmalen aber ist nicht so viel Schuldan emem so unglücklichen Gebähren / dieDicke desAindesAopffs / als daß / wanndie Vvasjer verflossen / das Kind nicht or-dentlich nachfolget i sondern noch wohl vieleTage in der Geburt stehet/ und dann wegen Ertrock«nuny dersvi,st engen Wegen / nicht mehr fort kan/und sterben uuiß; Da dann ncsch vieler vergeblich an-gewandter Arbeit und Gewalt/ sich die Kindes-Wehen endlich verlieren/ und die Mutter ineinegefahrlicheEntzündunggcrath/ wann nichtinzeitcn geholffen / und das KlndauffvorbeschriebeneArt/ mit dem Köpffgen hervorgezogen / und daSKind zur Weit gebracht wird.
Hierbey sind einige der Meynung / daß wannnicht möglich wäre das Kind / wegen der sonderbarren Dicke des Köpffgens hervor zu bringen / niüsieman das Köpffgen bey den/«?«»'» offnen/unddas Hirn außleeren/so werde die Hirnschale zu-sammen können gedruckt / und folglich desto besserhervorgezogen werden.
Allein dann stehen die Schultern imWeg/welche wegen ihrer Grösse nicht fort können/wann ihnen der vorangehende Kopff denZcVeg nlchr gebahnet / und die Partien erwei-tert hat.
Dannenhtro man allezeit versuchen / und sicb bt,
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