derFrauen. 11?
Kind entweder aussdem darzu äettinir-ten Hebam-men'Stuhl/oder auffdem Bett bekommen möge/allein es sind verschiedene/welche dasVetevorziehen/absonderlich elneMaeraye/mlealten doppelten Leylachen / oderandereTü-chcr.'i beleget / umb daS Gewässer und Blut / oderwasvondn Frauen gehen mag auffzufangen.
Auff solchem Bett muß die Frau auft demRü«cken liegen) halbsiizend/ damit sie sich wider«stäupcrn/ auch freyer Athem holen/ unddieWehenbesser außarbetten könne / welches sie dannauffei-»«er Matrayen wo sie hart auffsitzet weit besserverrrchtenkan/ alsauffeinem weichen Bett; DieSchenckelmuß sie wohl von emander sper-ren/ und die Füsse gegen den Hindern anlegen/undsich in eine solche xosirur begeben / worbeysie wohlAthemen/und staickuntersich drücken könne/wiebeyharten Stuhlgängen seyn muß;5Ls pflegen auchjederzeit einige umbflehende )tVeiber be^verband zu seyn / woran sich die Gcbährendefest anhalten / oder Aastäupern kan/umb desto besserzuarbeiten.
Worbe» dann die Hebamme der Gebährenden/einen heryhaffcen Muth einsprechen muß/und sie trösten/daß sie bald werden löset seyn/tt.
i^lntge sind der Meynung / man solle derGebährenden/ währender Arbeit/den Leibfein unter sich drücken / umb solcher Gestaltdem Kmd desto eher fortzu heißen / aUeinesifiweder nöthig noch vorträglich / weilenderLeib ohnedem gnug Cchmertzen empfind / welcheman durch ein solches drücken / weit empfindlichermachen/und noch wohl ärgere Zufälle zuwege» brin-gen könre.
H z Son-