94 Ordentliche Zeit:
bigez noch nicht qeöfnet/und istauch noch nickeZelt die Gebährende zum arbeiten anzu-jkrengen, sondern man muß ihr Zeit lassen / bißdurch Sie anhaltende undreircrlr te Wehen/sich dieGeburt allgemach herbev nahet.
lvorbey dann die /sebanune unter derHand wider einmahl mit den Fingern erkun-digen muß wie es stehet/und wie weil e6 mit heran-naherung des Kinds kommen feye.
Dann wann sie fühlet/daß an statt einer ruwdenwaryen/sich eine Oeftnung fühlen last/muß man der Frauen zusprechen / daß sie teineIVehe zurück halte/ sondern dleselbige/ wannsie kommen/fein wohl außarbeite/ insonderheitwann das Wasser auch schon angebrochen/ da ist esZeit zu arbeiten und zur Standhafftigkeit anzuhal-ten.
Anfänglich wanneinerFrau anfangt wehe zu wer-den/und Schmertze» im Leib bekommt/muß maneinen Unterscheid zu machen wissen / un-ter den wilden und rechten Rindes-)Ve-hen.
Die wilden A?ehen / kommen mehrentheilsvon verschlossenen Winden/ und gehen quer ä-bcr den Leib: Die Rindes-N?ehen aber / trin-gen unter sich/ als ob man Unn lassen/ oder zuStuhlgehen müsse/odertringen zurMutterzu/unster sich.
Diese wehen muß man nicht zurü«^treiben/sondernallgemach fein sanffr untersichtrücken / bißvaßsie sich nach und nach ver-mehren und starcker ansetzen/ da dann die Hebammeunter der Hand mit ihren Fingern offt fühlen mußvb sich Sie Mutter gcöffnet / wie aliberett gcdackt-