und Art der Geburt. 95
Und dann muß sie vixilanr seyn und Fühlen ob dasRopstZett geraden wegs durch den Mutter«Halß lringe; Dann so,si es Zttl wacker zuzuspre-chen/damildieGebährende den Athem wacker un-ter sich zwinge/und thue/ als ob sieden gantzen Unte-ren-Leib forr trücken wolle.
«Linige verrichten diese Arbeit/ auffden»darzu geordneten Hebammen-Stuhl; An-dere aber gebähren eben /o glücklich auffdem Bett.
Wahrender Arbeit/ muß man der Gebähren-den den Äopfffein gerade halten/ und aufß>recht/ aber nicht vor sich gebogen/ dann so werdendte mu /culi dcs Halles schlaff / und lassen sich vondem untersich gepresien Athem leicht außdahmn /und gibt »ach dem leicht dicke Hälse/ oder Kröpff.
Wann eine Geburt lang verweilet/ob schon dieMutter sich fein angefangen austzuthun / kanmanbald spüren ob es an den Häuten gelegen / wannselbige nicht brechen wollen / unddasWasserzurückhalten.
Da muß die Hebamme / folcheVeßnung»nie einem Finger machen/ und die Hautgen/ohne demKmd wehezutkun/eröffnen.
5Vann aber das N?asier schon förtgan-gen/ und das Kind sich noch lang verweilet / undnicht fort will / die Wege aber unterdessen trockenwerden wolten/muß sich die Hebamme eincsSalb«leinsbedienen / selbiges mit dem weisen und gelbenvom Ey vermischen und mit dm Fingern wohl an-falben.
Dieses Gälblein kan besiehe» auß AltheeSalben/ weiß ^.ilien-Oel/ W>ollenblumenOel/ge!bViolen-Vel/^unerfthmaly/ :c.
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