der Geburt.
SZ
Frau / wider die Gewohnbeit umb die Vie-ren einen Schmeryen/und der dicke Leib/welcherbiß dahin in der Höhe drobengewesen / setzet sichnach und nach hinab/so/daß dasGehen beschwerlichfallt; Dann fliessen schlüpferige Feuchtigkeit außder Mutter / umb die Wege zu befeuchten/ und dasGebühren zu erleichtern.
Wann nun die Gchmeryen unck die Niere»allgemach zu nehmen / und gegen den UnternLeib zu tringen/undauff den Harn und Stuhltreiben/dann Sturm-weiß kommen/auch der Pulßanfangt starcker und geschwinder zu werden/ unddieGchaam beginnet zu ZchweUcn/so ist dasKind nicht weit/kommt dann ein Vrechen darzu/so treibt solches desto stärker/ und Mit Verdop-pelung derSchmertzen drinat das Kind dmch;wor-bey dann manchmahl die Schencke! und Füsse einzittern ankommt mit einem Schauder/ülssiiesse sieein Fieberan ; Auch sind dieZeuchtigkeiten/welcheauß dcrMutterfliessen mitBlutgemischt/daraufffolgen die Wasser / und mit verdoppelten Schmer»tze n das Kind.
Dietts nun sind die jeniae Zeichen / welche eineHebamme wohl zu oö/5?p«ren hat/ damit sie diol 'n ^indes-ZTlothen liegende Frau / nickevor der Zeit übertreibe / und sie umb das Lebenbringe.
Dao sicherste ist/ umb die Gewißheit zu erfor-schen/ wann es ZettistdieGebahrendeanzutreiben/daß die Hebamme/einen oder zrve^' mitBut-reroder Gel bej'ckmiei teLinger/ sansstin dieMutter? Scheide schiebe / biß sie mit solchen denMutter-Mund erreichet / söhlct sie / dann etwasrundes gleich einer Wmtze W mm Vttijl/so ist sel«