schwangeren Frauen. 49
weisen / daß schwangere Mütter ihren Aü»--dern in Mutter-Ä.e:b ihre Ärancfheit an-gehenge/ als da sie bey ihrem schwanger seyn / dieBlattern bekommen / diese dem Kind in Mutter-Leib mitgecheilel / so daß ein solches auffdie Weltkommen voller Blattern/ oder daß sie solche bereitsin Mutter-Leib gehabt / «orakele Merckmühl auffdie Welt bracht.
Ja es hat die Erfahrung offt bewiesen / daßkNütter ihren Kindern intNutter-^eib/dlSLranyosen angehengt / dergleichen Exempelwir auch haben von der Gelbsucht.
Auch sind die Exempel nicht rar/ daß schwangereWeiber/ da sie das kalte Fieberbekommen/ solchesihrem Kind in Mutterleib angehengt.
Dergleichen Exempel haben wir auch von derWassersucht und Stein/ da die Mutter ihrer zartenFrucht/ diese so schwere Kranckheiten i»Mutter-Leib anerben.
Unter allen Gebrechen aber sind keinewelche die Kinder m N?»tter--L^ibeherbe^koinmen/alö oderGteupen) inson»
derheit/ wannsichelin schwangereFrauvoretwasentsetzt/oder erzürnet/ da fangt sich das Kind offr inMutter-Leib an so zu bewegen/ daß der Mutter übelund ohnmachtig wird / zur gewissen Anzeige/ daßdas Kind sich übel befinden müsse.
Und auß diesem Fundament hat sicb eine/chwanFereFraubillich zuhutenvor allemdemjenigen / was zu einer oder andere»»Krancfheie <ii/po»iren kan / als da sindAorn/ Schrecken/Entfcyen/übeieDlät inesse»» undtrincken/ :c.
Insonderheit kg» VasüberfliWtte EfZen/viel