,8 Der Seelen unterschledl.N?orckuttFen.
dem die dazu gehörige Gliedmassen beschaffen sind.
In den schweren hitzigen Kranckheiten / da die«r^ansder Sinnengantz übe! beschaffen sind; Undder Verstand v?rruckt wird / kan die Seele nichtemci-Ziren/biß die Kranckheit weicher; solche Kran-kten können öffters nicht sagen daß ihnen wasfehle/sie empfinden weder Schmertzen noch Ungemach/und welche so sterben / wissen nicht wie sie von derWelrkommen/ und sterben/wann sie sonsten wohlbereit sind/glücklich.
Ja ich bin der Aanyltchen Meynung/ daßLeinMen/ch das Sterben fühlet / dann die-weilen kein Mensch stirber ceseyc bann daß derLeiboder seine Gliedmassen verderben/ und übelbeschaf-ftnwerden. So höret allein die Seele aust ihre --zu verrichten/ wann solche Verderbnuß nun sowen kommen/ daß alle löbliche Bewegung auffhö-rer und stille stehet. Die Schmeryen/ tueZTkot^vnd Banglgkelt / welche man bey denArancfhetten ausifiehet / sindvornemlichder Tod/und wann dieSeele nun nicht mehr wör-rken kan/oder nichts mehr empfindet i mag der Leibsich bewegen / wie er will / oder der Arhem noch s»schwer werden/ so empfind ein solcher Mensch ja dassterben so wenig/als ergewahr werden kan/ wie erzuNachremschlafft / oberauHnochsowohlachtungdranffgibt.
Dieses ist der Trost / welchen ich denjenl«ven zugeben pflege/ rvelche ein Absähen vordc»n sterben haben . sich das Sterben so arau»sam und den letzten Dbdruckso forchtsam vorstellenkönnen.
Aoir fahren aber weiter fort und betrachten