Die Ernehrung derFruchtinMu.Le. 19
Wie und welcher gestalt die Frucht inMutter-Leibe ernähret werde :und ob sie auch Athem schöpfte.
Nler unseren heutigen ^cäici-- sind noch vieleder Meynung/daß die Rinder m Mutter,Leibe die Nahrung durch den Mundempfangen/ allein diese Meynung hat viel<i>Kc«/taren.Dann nachdem die Werckzeuge/wel-che zu demSaugen und Hinabschlucken dienen müs,fen vor deni vierdten Monat kaum außgearbcitct /und zur perfection gelanget sind/ womit e mpsangt/dann das Kind zu der Zeit seine Nahrung? Zudemwann es durch den Mund seine Nahrungempfangen/ölte/ mü/kees auch Athem ho-len/ welches aber nicht seyn tan.
Sowaee auchzubesorgen/dclß/wodasKinddenMund auffehate / es durch das Wasser worinnenes gleichsam schwimmet/ ersauffen/odervon dessenUnreiniqktitcr-xiren möchte.
N?eit vernünfftigerglauben andere mit^R.VL0.daß das Alttdlein die Nahrungvon der tNilch / welche durch die Nabel-Schnur und die dann befindliche Milch,Adern zugeführet wird/ ernehrec werde.
Das Athen» hohlen oder die be^
treffend/Kar selbigefast mehr Schwärigkeit/als/wieesdle??ahrungempfängt; DannnachdemdieLunge derjenigen Kinder welche einmahl Athem o,der Lufft geschöpsst/wann man sie inWasser wirffl/oben schwimmet / derjenigen Kinder Lunge aberweiche in Multcr-Leibgesiorben/ jederzeit oder dochV -> meh-