48nach Norden zu, nächst der Meeresküste, in Samaria tief einschnitt.nung des verheißenen Messias. Diese Sehnsucht trat um soAuch kann noch hinzugerechnet werden Idumäa, Marc. 3, 8, welchesmächtiger hervor, je mehr die Menschen erkannten, daß ihrdurch Johannes Hyrkanus erobert wurde.jetziger unglücklicher Zustand ihre eigene Schuld sei, und daßSamaria war die zweite Provinz, lag nördlich von Judäa undsie unfähig wären, durch sich selbst die Erlösung von demschloß einen Theil des ehemaligen Gebiets des Stammes EphraimElende zu erlangen. Zu diesem Bewußtsein, zu dem Bewußt-des Stammes Isaschar, so wie den diesseit des Jordan gelegenenStamm Halb=Manasse in sich. Die Bewohner dieser kleinsten untersein der Schuld und der eigenen Untüchtigkeit muß der Menschden 3 westjordanischen Provinzen waren ein Gemisch von Juden undüberhaupt gelangen, wenn ihm geholfen werden soll. DerHeiden. Als nämlich das Reich Israel 722 durch die Assyrer zerstörtArzt kommt nicht zu dem, der da behauptet, nicht krank zuwurde, führte der Sieger Salmonassar den größten Theil der Bewohnesein, und er wird auch auf der andern Seite vergebens seinein die Assyrische Gefangenschaft, und nur ein geringer Theil aus denHülfe dem anbieten, der sich selbst curiren zu können meint.Volke Israel blieb im Lande. Zu diesen schickte der König von AssyrienSo ist auch Christus, der Seligmacher, nicht gekommen zuFremde, heidnische Kolonisten, z. B. aus Babel 2c. II. Kön. 17. 23den Gesunden, sondern zu den Kranken, nämlich: „die überwelche sich mit den zurückgebliebenen Israeliten vermischten und so einenneuen Volksstamm, die Samariter, bildeten.ihren Herzenszustand Leidtragenden sollen getröstet werden.Nördlich von Samaria lag 3. Galiläa, da, wo die StämmDas war der Zweck seiner Menschwerdung: die ErlösungIsaschar, Sebulon, Asser und Naphthali gewohnt hatten. Derdes Menschengeschlechts von den Strafen der Sünde undnördliche Theil davon hieß Ober=, der südliche Unter=Galiläa; jenendie Wiedererlangung der Kindschaft Gottes. Durch Adam,wurde größtentheils von Heiden; Phöniziern, Griechen und Syrern, dieserden ersten Menschen, war dieselbe verloren gegangen. Einvon Juden bewohnt. Diese 3 Provinzen lagen auf der Westseite desEngel mit dem flammenden Schwerte bewahrte den EingangJordan. Mit vollkommener Sicherheit lassen sich auch hier die Gränzerin das verlorene Paradies; durch Christum ist ein neuernicht genau angeben. Daß ein Theil von Samaria zu Judäa gezogenworden ist, geht ausdrücklich aus I. Makk. 11, 34 hervor; daß aber derBund mit Gott geschlossen, der Eingang in ein schöneresganze, schmale Küstenstrich bis Ptolemais hinauf wirklich zu JudäcParadies ist uns durch ihn aufgethan.gehört habe (wie der jüdische Geschichtschreiber Josephus erzählt, habeGleichwie Adam unmittelbar aus Gottes SchöpferhandAlexander der Große diesen Küstenstrich Judäa einverleibt im Jahre 332)hervorging, so wurde auch Christus, der zweite Adam, aufscheint sich nach Ap. Gesch. 12, 19; Cap. 21, 8. 10 nicht zu bestätigen;eine übernatürliche Weise, durch unmittelbares Schaffen desdenn hier ist nämlich von „Cäsarea Palästina“ in einer solchen Weise dieRede, als habe diese Stadt außerhalb Judäa gelegen. War LetzteresGottesgeistes, von der Maria empfangen, Luc. 1, 35. Ge-wirklich der Fall, so muß die Nord=Gränze von Judäa südlich vonboren ward Christus zu Bethlehem in Juda, wie der Pro-Cäsarea die Meeresküste berühren, und nicht wie manche neuere Kartenphet Micha vorher verkündigt hatte, Micha 5, 1. Schon inzeigen, nördlich von dieser Stadt. Es kann auch nicht schwer fallender Stunde seiner Geburt wurde er durch den Engel desden Punkt zu finden, wo dieses stattfinden muß, die obenerwähnte That-Herrn frommen Hirten auf dem Felde verkündigt als dersache, I. Makk. 11, 34, wo von abgetretenen Gebietstheilen des Stamme-Heiland, durch den allem Volke große Freude widerfahrenEphraim die Rede ist, so wie der Umstand, daß gerade am Flusse Kanzsolle, Luc. 2, 10. 11. Bei seiner Darstellung im Tempedie Nord= Gränze des Stammes Ephraim auslief, nöthigen uns, hierdiesen Punkt zu suchen. Hiernach wäre unsere Gränzbezeichnung au(40 Tage später), begrüßte ihn ein frommer Greis, Simeon,Karte VI. begründet und, gegenüber den abweichenden Bezeichnungen au(dem schon früher verheißen war, er solle den Tod nichtneuern Karten, gerechtfertigt. Jedoch ist auch auf Josephus Angabesehen, er habe denn zuvor den Christ des Herrn d. h. den(siehe oben) Rücksicht genommen; hierauf deutet auf der Karte die punk-Messias gesehen), als ein Licht, zu erleuchten dietirte Gränzbezeichnung hin.Heiden, Luc. 2, 25—32. Weiſe aus dem Morgenlande,Auf der Ostseite, bis wohin sich auch später die Juden ausbreitetenHeiden, herbeigerufen durch ein Zeichen am Himmel, einenwar 4. Peräa, d. h. das Jenseitige, jedoch kommt dieser Name imwunderbaren Stern, brachten ihm als einem Könige ihreengern Sinne nur dem südlichen Theile des Landes, zwischen dem Jabokund Arnon zu, also dem ehemaligen Gebiet der Stämme Ruben undHuldigungen und Geschenke dar, Matth. 2, 10. 11. SoGab; die Bewohner waren hauptsächlich Juden. Was hiervon nördlichwurde Christus schon als Kind von Juden und Heidenlag, hieß Peräa im weitern Sinne und zerfiel in die Distrikte: Gau-als der Messias anerkannt und freudig begrüßt. Doch nichtlanitis (nach der Stadt Gaulan) Ituräa, Auranitis, Trachonitisvon Allen! Was den jüdischen Hirten und den heid-und Batanäa. Hier wohnten größtentheils Syrer, Griechen und Arabernischen Weisen eine Freudenbotschaft war, das war demDiese Landschaften führten im Alterthume den Gesammtnamen BasanKönige Herodes und dem ganzen Jerusalem eine Schreckens-Noch ist hier der Landschaft Abilene zu erwähnen, welche zwischennachricht, Matth. 2, 1—4. Herodes vor Allen, der blut-Damaskus und dem Antilibanon lag und worüber Lysanias, zur Zeitdes öffentlichen Auftretens Jesu, Vierfürst war, Luc. 3, 1.dürstige Tyrann, erzitterte; und um sich, wie er wähnte,eines gefährlichen Nebenbuhlers zu entledigen, gab er denscheußlichen Befehl zu dem Bethlehemischen Kindermord, Matth.2, 16. Joseph war unterdeß mit Maria und dem Kinde au§. 27. Die Geschichte Jesu. (Die vier Evangelien.)göttlichen Befehl nach Aegypten geflüchtet; und erst nachWie am Schlusse des vorigen Zeitraumes gesagtdem Tode Herodes kam er wieder zurück und begab sich nachworden ist, sehnten sich Juden und Heiden nach der Erschei= Nazareth, Matth. 2, 13—15. 19—23.
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Die biblische Geschichte in Verbindung mit der biblischen Geographie und Chronologie : ein Lehr- und Lesebuch für Bibelfreunde ; zugleich ein Leitfaden für Lehrer beim Unterrichte in der biblischen Geschichte
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