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Das Hauswesen : guter Rat für junge Frauen und Mädchen von einer alten Hausfrau
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Erprobte Hausmittel.

Baumwolle, sowie sie trocken wird, immer wieder mitdem Eigelb cm, bis der Schmerz aufhört.

Auch Maudelöl, vermittelst Baumwolle iu dasOhr gesteckt, ist heilsam.

Gegeu Nasenbluten lege man einige Schlüsselin den Nacken und auch bei Krampf im Fuß und derHand, oder dem sogenannten Einschlafen der Glieder,erweisen sich Schlüssel oder sonst Eisen, als raschhelfend, wenn man sie in den Schuh steckt oder fest inder Hand hält.

Gegen den Schluchzer. Man trinke in kur-zen Absätzen sieben Schluck Wasser.

Gegen Frostbeulen. Man nehme Leim,wie ihn die Schreiner brauchen und kann sich ohne wei-teres den Leimtopf eines Schreiners kommen lassen, dochmuß der Leim, wenn nötig, so verdünnt werden, daßman Leinwandlappen gut eintauchen kann und sie sichauch ausdrücken lassen. Der Leim wird dann heiß ge-macht, Leinwand eingetaucht, ein wenig ausgedrückt undso heiß, als man es nur leiden kann, auf die leidendenStellen gelegt; so wie der Leim anfängt zu trocknen,taucht man die Lappen wieder ein und legt sie wiederans und so fünf bis sechsmal, worauf man die Händeoder Füße oder welche Stelle erfroren war (denn dasMittel hat auch bei erfrorenen Nasen und Ohren schonvortreffliche Dienste geleistet), mit warmem Wasser ab-wascht und meistens auf immer von dieser so großenPlage befreit ist und die Kur nur selten noch einmalerneuert werden müßte. Unzählige Laden- und Dienst--mädchen, bei denen die erfrorenen Hände und Füße ja sohäufig sind, haben diesem einfachen Mittel ihre Heilungverdankt, wiewohl bisweilen schon Löcher vorhanden waren.

Gegen aufgesprungene Lippen undHände, auch g e g e n D u r ch l i e g e n der Kran-ken gebe man im Herbste viele Quittenkerne ineine Flasche und gieße guten Branntwein darüber; lassees lange stehen, ehe man es gebraucht und bestreiche