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Das Hauswesen : guter Rat für junge Frauen und Mädchen von einer alten Hausfrau
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Erprobte Hausmittel.

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mit diesem Branntwein, der wie Oel geworden ist,die leidenden Stellen. Es hält sich bis zum letztenTropfen.

Junge einsige Hausfrauen, die bisweilen selbst kräftigHand anlegen und doch, wie ja natürlich, ihre hübschenHände fein zu erhalten wünschen, sollten dieselben täg-lich mehrmals in H o n i g w a s s e r waschen, wozu maneinen Eßlöffel Honig auf ein Liter Wasser nimmt.

Gegen Stich von giftigen Insekten.Man reibe die verletzte Stelle sofort mit Salmiakgeistein und wer viel und entfernt von seiner Wohnung in:Freien lebt, wird wohl thun, immer etwas Salmiak-geist, in einem Taschenfläfchchen, bei sich zu tragen.

Gegen Vergiftung durch Streichhölzchen.Wenn beim Alizünden von Streichhölzchen abgesprun-gener Phosphor in eine Wunde gekommen ist, oder eineWunde gemacht hat, so bereite man sofort ein starkesSodawasser und halte das Glied hinein. Phosphorgeht nämlich mit Soda sehr leicht eine chemische Ver-bindung ein und bildet phosphorsaures Natron, einenganz unschädlichen Stoff. Von sehr gelehrtemHerrn erfahren und schon mehrfach er-probt.

Gegen Hühneraugen und Warzen. Manbestreiche sie öfters mit irgend einem Fett und dieWarzen trocknen ab, wenn man sie öfters mit trockenerSeife bereibt.

Splitter oder Dorn auszuziehen. Wennman solche nicht heraus bekommen kann, so bestreicheman die Stelle etwas dicht mit schwarzer Seife, bindeein Läppchen darüber und wiederhole dies etwa dreimalden Tag, wodurch der Splitter oder Dorn sich hebt undherausgezogen werden kann.

Verletztes Schienbein. Man nehme voneinem frischen, ungekochten Hühnerei das Häutchen, wel-ches sich an der Schale befindet, lege es mit der, ander Schale befindlich gewesenen Seite, auf die verletzte