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Erprobte Hausmittel.
sie sehr und spritzt auch, weshalb man sich zum Rühreneines Kochlöffels mit langem Stiel bedienen und sichüberhaupt in acht nehmen muß, besonders die Augen.Ferner darf das Feuer nicht zu stark sein, weil dasPflaster sonst leicht anbrennt und statt dunkelbraun, wiees seiu soll, schwarz wird; man thut daher am besten,dasselbe, wenn der Mennig darin ist, auf Holzkohlen-fertig zu kochen.
Beim Kampfer ist uoch zu bemerken, daß, wennman ihn selbst stoße:? will, einige Tropfen starken Brannt-iveins oder Spiritus zugesetzt werden müssen, sonst ballter sich und ist schwer klein zu bringen.
Dies Pflaster wird, je alter, je besser und bleibtfünfzig Jahre lang brauchbar, mir streicht es sich, wennalt, dann nicht so gut und man mnß es vorher etwaserwärmen.
Gebrauch des W u n d e r p s l a st e r S.
Nach dem uralten Origiualrezept, jedoch ohne die fast unver-ständliche Orthographie.
„Vor alle Wundeu, wie sie nur Namen haben;. „auch zerteilt solches alle Geschwulst und Rotlaus;„vor alles Halswehe, aus- und inwendig, wenn es„auch selbst die Bräune oder die Pest wäre, auf-gelegt etwas größer als die Geschwulst ist; für allen„Brand; vor Stechen und Seiten wehe:„alsdann alle vierundzwanzig Stunden erfrischt; wenn,„es ein Geschwür ist, so eröffnet es sich inwendig,„so daß die Materie durch 8. V. den Stuhlgang sort-„getrieben wird, ohne einige andere Arznei. Desgleichen„in ^postbem (älzsceks), legt man es ziemlich groß„über die schmerzende Stelle und wenn es darauf mehr„schmerzt oder auswendig Geschwulst verursacht, so ist„es schon halb geholfen, nur muß der Patient alsdann„nicht ängstlich sein. Vor böse Brüste der Frauen,„es sei was es wolle, wenn der kalte Brand zu besorgen„wäre, so muß man es auf ein Papier, so groß die