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Das Hauswesen : guter Rat für junge Frauen und Mädchen von einer alten Hausfrau
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Verschiedenes. 141

nun darin, in Bouquetsorm, alle möglichen Früchte,wie die Saison sie bietet; im Winter hat man dann,neben den Dauerfrüchten (Äpfeln, Birnen, Trauben),Datteln, Feigen, Rosinen (in Trauben), Mandeln, Nüsse,Apfelsinen (mit Orangeblättern), besonders Mandarinenund candierte Früchte.

A p f e l s i n e n k ö r b ch e n. Man schneide schöne,große Apfelsinen mit einem scharfen Messer in der Mitteglatt durch und uehme mit einem silbernen Löffel dasInnere heraus, durchschneide dann an der Schnittseitedie Schale, so daß ein strohhalmbreites Nändchen ent-steht, welches aber, ebenfalls in Strohhalmbreite, anbeiden Seiten der Apfelsine fest bleiben muß, fasse dieseRäudchen nun zusammen, und vereinige sie oben miteinem ganz schmalen, grünseidenen Bändchen, in einerZierlichen Schleife.

Das Innere der Apfelsinen schneide man klein, ver-mische es mit Zucker und eingemachten Johannisbeerenoder Kirschen, welch' letztere dann natürlich auch kleingeschnitten werden müssen, fülle die Körbchen gehäuftdamit und serviere sie, über eine achteckig gefalteteServiette gestellt.

Ganz besonders hübsch sind aber diese einfachenKörbchen für den Christbaum, wo man sie au ver-schiedenfarbigen Bändchen aufhängt und meistens mitkleinem Zuckerwerk füllt.

Trauben aus Kirschen. Man nehme einengroßen, nicht zu spitzigen Trichter uud fülle ihn ganzmit Kirschen, dicht aneinander gelegt, die Stiele nachinnen verschränkt, um die Kirschen besser zu halten, nachaußen aber nicht sichtbar; belege dann einen Teller odereine Schiissel mit Weinlaub, stürze die Kirschen vor-sichtig darauf und stecke oben eine kleine Weinrankehinein. Besonders hübsch macht es sich, wenn manmehrere solcher Tranben auf eiue Schüssel thut, jedevon einer andern Sorte Kirschen, schwarze, rote, gelbe.

Röschen aus Radieschen. Man hält das