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Das Hauswesen : guter Rat für junge Frauen und Mädchen von einer alten Hausfrau
Entstehung
Seite
140
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runden Querholz, uin einen Vogelkäfig daran aufzuhängenund welche, so wie das Querholz, mit Schlingpflanzenbezogen werden. Zwischen die Blumen stellt man einGlas mit Goldfischen oder man setzt auch den Käfig indie Blumen und hängt die Fischchen in einer Glas-ampel, wie man sie zu Hauslampen hat, auf, was sichbesonders gut ausnimmt. Das Ganze ist aus gewöhn-lichem Holz gemacht, mit brauner Oelfarbe angestrichenund kostet nur wenige Mark, ist aber so hübsch, daßmein Tisch sehr ost nachgeahmt wurde.

Einen Blumenstrauß lauge frisch zu erhal-ten. Man gieße Wasser in eine flache Schüssel, stelleeine Vase mit Blumen hinein (natürlich mit Wasser),und bedecke sie dergestalt mit einer Glasglocke, daßderen Rand in das Wasser taucht. Das Wasser ver-dunstet unter der Glasglocke fortwährend, und die auf-steigenden Wasserdünste erhalten die Luft unter derGlocke immer feucht und fließen, wenn sie sich verdich-ten, als Wasser an den Wänden der Glocke herab. Aufdiese Weise halten die Blumen sich ungewöhnlich langeund das Ganze bildet eine hübsche, aparte Zimmerzierde.Das außerhalb der Glocke verdunstende Wasser muß vonZeit zu Zeit erneuert werden.

Blumenkranz. Man lasse eine ruudlaufendeRinne von Blech machen, in Größe etwa, daß sie ineine kleine Schüssel paßt, und des Rostens wegen, braunanstreichen, stelle sie auf eine Schüssel, fülle sie mitWasser und lege nun von Blnmen und Grün, einenreichen Kranz hinein. Sehr hübsch ist er von Epheuund Rosen und im Winter kann man selbstgemachteRosen aus Seidenpapier (sogenante ktosss ä I» Wmite)dazu benutzen und man verschenkt diese Kränze auchwohl anstatt Bouquets.

Obstbouquet. Mau habe zu dieser sehr hüb-schen Tafelzierde eine mit Spitzenpapier umgebene Hülle,wie für ein Blumenbouquet, nur ist die Hülle von Drahtund mit steifein Papier überzogen, und man ordnet