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„zu gut kommt. Der Klebergehalt des Kaffee's ist„uämlich sehr groß; er beträgt 13—14 Prozent, wäh-„rend er z. B. im Reis nur 2 — 3 Procent beträgt.„Dieses Klebergehaltes wegen ist der Kaffee nicht nur„ein Luxusgetrünk, er könnte ganz hervorragend ein„blutbildendes Nahrungsmittel sein, wenn man es nur„verstände, den Kleber zur Auflösung zu bringen. In„der Regel bleibt dieser im Kaffeesatz zurück und wird„fortgeworfen, und doch giebt es ein sehr einfaches„Mittel, diesen Verlust zu vermeiden. Alan hat dem„gemahlenen Kaffee nur eine Messerspitze voll doppelt-kohlensauren Natron beizufügen und dann das kochende„Wasser darüber zu gießen. Das wegen seiner großen„Wohlfeilheit und der geringfügigen Quantität halber„den Kaffee nicht verteuernde Natron, welches in jeder„Apotheke zu haben ist, löst den Kleber auf und macht„den Kaffee zu einem wirklichen Nahrungsmittel, so„daß diese Zubereitungsmethode gewiß sür arm und„reich von Bedeutung ist. Namentlich aber gewinnt die„Sache für die arbeitenden Klassen, welche in schlechten„Zeiten uud armen Gegenden fast nur von Kaffee und„Kartoffeln oder von Kaffee und Brot leben, die Wich-tigkeit einer Existenzfrage."
Der Kaffeesatz. Übrigens wird der Kaffeesatznicht überall ohne weiteres weggeworfen, denn in vielenHaushaltungen bedient man sich an Stelle reinen Was-sers des mit kochendein Wasser überbrühten oder auchdamit eben aufgekochten, durchgeseihten Kaffeesatzes (aus60 Gr. Satz 1 Liter Wasser) und kann dann den viertenTeil weniger Kaffee nehmen. Auch hier soll Natron sehram Platze sein: Man begieße den dicken Satz von abge-gossenem Kaffee nochmals mit kochendem Wasser und uehmeeine halbe Tasse mehr, als man braucht; lasse dies sünfMinuten, mit Hinzufügung von einer starken Messerspitzedoppeltkohlensaurem Natron kochen, setze es dann ab undgieße zum Klären eine halbe Tasse kaltes Wasser dazu, fil-triere es hierauf in einen Topf, decke es zu und stelle es kalt.