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Das Hauswesen : guter Rat für junge Frauen und Mädchen von einer alten Hausfrau
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Sparsamkeit. III

nicht allein in Märchen vor, ähnliches habe ich vielund oft nüt erlebt nnd so auch den Thee und die Soiree,und es giebt auch kein Mittel dagegen, als das imMärchen angegebene, mit oder ohne Zauberküstchen, undviele Hausfrauen würden dasselbe aus Aberglauben sehrgern und sehr eifrig herumtragen, anstatt sich durch ge-sunde Vernunft und Erfahrung bewegen zu lassen, inihrem Hause gehörig nachzusehen.

Hierbei ist denn auch ein scharfes Auge auf die 10nützlichenSpeisereste" zu halten, welche sonst ausUnkenntnis oder Nachlässigkeit nur zu leicht verkommen,verderben oder benascht werden und gleichwohl nichtnur vieles auch an Zeit und Feuerung ersparen,sondern durch Abwechselung in den Speisen, angenehmund der Gesundheit zuträglich sind. S.Neste."

Ganz besonders aber ist darauf zu halten, daß dieZeit, die kostbare, unersetzliche Zeit, welche der Reichstenicht erkaufen und der Aermste so nützlich verwertenkann, gespart werde.Zeit ist Geld," sagt der prak-tische Engländer, nnd Franklin, dem wir so viele kern-haste Aussprüche verdanken, sagt:Wenn du das Lebenliebst, so verdirb die Zeit nicht, denn daraus ist dasLeben gemacht."

Und wie wird doch diese unwiederbringliche Zeit sooft und so kopflos verschwendet durch laugen Morgen-schlaf, wohl gar Mittagschläfchen! Lesen einfältiger(hoffen wir, nicht schlechter) Romane, durch Kaffee-und Theevisiten, unnützes Geplauder dies auch haupt-sächlich der Dienstboten, von denen die junge Frauöfters hören kann, sie hätten zu diesen: und jenem keineZeit gehabt, während man hernach vielleicht hört, wiesie einen langen, gemütlichen Klatsch gehalten haben.

Ferner habe man stets das Augenmerk auf allekleinen Schäden im Hause nnd lasse sie sofort ausbes-sern, ehe sie zu großen werden, desgleichen aus dasUngeziefer, im übrigen verweise ich auf den AbschnittEinnahme und Ausgabe" und den AbschnittKleidung."