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Das Hauswesen : guter Rat für junge Frauen und Mädchen von einer alten Hausfrau
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Die Reste und ihre Benutzung. 115

lösli ch e", in Büchsen, aus welcher, wenn man nurkochendes Wasser hat, die Schokolade gleich fertig ist),gestoßenes Weißbrot, Rosinen, Korinthen, Citrone»,Apfelsinen, ganzes und gestoßenes Gewürz, seines Salz,Senf, Käfe, Salatöl, Essig.

Sehr zu empfehlen ist ferner ein kleiner Vorrat vonden jetzt fo beliebten, mehlartigen feinen Suppenstoffen,Grünkern, Tapioca, Sago, Reismehl, Kartoffelmehl,Hafermehl, Sparsuppenmehl u. f. w., aus welchen sichschnell die besten Suppen und Mehlspeisen bereiten las-sen und die sich an einem trockenen Orte sehr langehalten. Mein Lieferant für solche Dinge bezieht sie invorzüglicher Güte, in 250 Gr. schweren, zierlichen Pa-ketchen und mit Rezepten dabei, aus der H. Knorr'schenFabrik zu Heilbronn a./N., welche übrigens in fastallen bedeutenderen Städten mehrere Niederlagen hat.

Dann versäume die jnnge Hausfrau ja uicht, Ge-müse und Obst in Büchsen und Flaschen einzumachen,welches weder besonders mühsam, noch besonders kost-spielig, aber ein wahrer kleiner Schatz im Haushalteist, namentlich wenn die Besuchendenmittags vonZwölfe bis Eins" erscheinen.

Die Weste und ihre Wenuhung.

Sammelt die übrigen Brocken, ans daß nichts nmkomme."

Mit den Resten sieht es in vielen Haushaltungenleider oft übel aus: sie werden von den Dienstbotendenascht oder nicht gehörig bewahrt, verderben, oderHund und Katze ergötzen sich daran; auch wissen viele,besonders junge Hausfrauen, meistens nicht, was sieeigentlich mit den oft winzigen Überresten anfangensollen und doch kann auch der kleinste Nest und beson-ders in kleiner Haushaltung, noch nützlich verwendetwerden und, je nach den Verhältnissen, ist es auch an-zuraten, hin und wieder für Reste zu sorgen, indem

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