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Das Hauswesen : guter Rat für junge Frauen und Mädchen von einer alten Hausfrau
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114 Unerwartete Gäste.

Wnerwcl-rtete O<äste.

Zwölfe bis Eins, da ergehen des Nachts sich die Geister

Doch ärger schrecken Besnchende mich, mittags von Zwölfe

bis Eins."

Und solchen Schrecken können der Hausfrau selbst sehrliebe Gäste bereiten, denn gerade liebe Gäste möchte manja so gern bestens bewirten, und besonders aus dein Landekommt man oft in große Verlegenheit, während mansich in der Stadt schon eher helfen kamt: Eine Suppeist leicht hergestellt, Gemüse, dank den Büchsenkouservenund den stets hilfsbereiten Kartoffeln auch; dann läßtman beim Metzger schnell Würstchen, Koteletten, Steaks-oder Aufschnitt holen, macht eine Omelette, einen Aus-lauf oder eine Cröme, giebt zum Dessert Butter undKäse, Obst oder etwas Eingemachtes, und ich möchtewissen, wer da nicht zufrieden sein wollte.

Anders auf dem Lande, wo man häufig uicht ein-mal frisches Weißbrot haben kann und Fleisch nur anbestimmten Tagen und selbst die eigensten Erzeugnissedes Landes, Milch, Rahin, Butter, Eier, Obst ost nurmit Mühe zu erhalten sind und man muß daher immerbesorgt sein, die nötigen Vorräte und darunter etwashaltbares, als Beilagen passendes, zu haben: Schinken,Rauchfleisch, Cervelatwurst, dann Sülze, welch' letzteresich sehr lang in ihrer Form hält, die dann aber natür-lich nicht voil Metall sein dars, wenn man etwas Öldarüber gießt, eingelegte Hasen und Kaninchen, einge-legte Häringe, eine einfache Pastete, ein haltbarer Kuchen,kleines, haltbares Backwerk, Zwieback.

Auch sorge man, welches sich übrigens in einem ge-regelten Haushalt ohnehin versteht, daß immer alles,zum Kochen erforderliche ebenfalls vorrätig und zurHand sei: Milch, Butter, Eier, feines Mehl, Kartoffel-mehl, Griesmehl, Reis, Nudeln, Maecaroni, Zucker (ge-rieben, in großen und kleinen Stücken), gebranntenKaffee, Thee, Schokolade (besonders die vortreffliche