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Das Hauswesen : guter Rat für junge Frauen und Mädchen von einer alten Hausfrau
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72 Die Waschküche.

Nock auf das Bügelbrett zu streife«?, erst den Rückenund dann das Vordere zu nehmen, um die Rückensaltenfest zu bügeln und wieder abzustreifen.

Das Mangeln. Für den häuslichen Gebrauchhat man jetzt wohl meistens die kleinen Mangeln mitzwei übereinander liegenden Rollen, durch welche dieWäsche nur hin und her gezogen wird, statt daß mansie sonst sehr mühsam auf die Rollen wickeln, diese her-ein und heraus legen und wieder abwickeln mußte.S. Seite 62.

Gemangelt werden meistens: Tisch - und Bett-wäsche, Handtücher, Taschentücher, Frauenhemden, Un-terhosen, Strümpfe; alles wird recht gerade gezogen(die großen Stücke von zwei Personen) und recht sorg-sam, daß die Ecken überall aufeinander passen, zusam-men gelegt, die kleineren Stücke in zwei, die größerenin vier Teile und von den kleineren: Servietten, Hand-tüchern, Kissenüberzügen, Frauenhemden, Unterhosen zweiStück zusammen, von Taschentüchern etwa sechs Stück,Tischtücher und Betttücher je einzeln. Die Hemden faltetman der Länge nach doppelt, den Namen nach außenund legt sie dann so übereinander, daß sich an beidenSeiten Aermel befinden, welche man auch doppelt gelegthat. Strümpfe werden so gezogen, daß die Fußseiteoben, die Ferse unten liegt, das Nätchen genau in derMitte. In dieser Weise vorbereitet, ist es gut, wein? dieMangelwäsche über Nacht ruhen kam?, ehe man sie man-gelt und sie wird am schönsten, wenn man sie nicht voll-ständig trocken werden läßt, denn beim Einsprengen er-hält sie leicht zu viel Feuchtigkeit und hernach wederdie gehörige Glätte noch Glanz und eben so, wenn sie zutrocken ist; Uebung macht auch da den Meister. Tisch-wäsche und sonst die feinere Wäsche läßt man zwei Malhin und her durch die Mangel gehen, gewöhnliche nurein Mal hin und her; Dienstbotenwnsche und Küchen-wasche ein Mal.

Nach dem Mangeln muß gleich alles pünktlich ge-