Die Waschküche. 67
dreht, Donnerstag morgens ausgewaschen und gleich ge-bläut und aufgehangen. Uebrigens ist bei dein Gebrauchevon Vleichseise das Bleichen nicht nötig, indessen ist es,wo man es bequem haben kann, immerhin anzuraten.
Die Küchenwäsche wird Montag nachmittagskalt eingesetzt, Dienstag morgens mit der aufbewahrtenLauge der weißen Wäsche gekocht und nachmittags daringewaschen; in der zweiten Lauge (von Bleichseife) noch-mals gewaschen; Mittwoch morgens ans die Bleichegebracht und wie die weiße Wäsche gedreht und aus-gewaschen.
Die Dienstbotenwäsche weicht man Montagmorgens ein, kocht sie mit der übrig gebliebenen Lauge,seist sie ein, wascht sie am Dienstag, setzt sie nach-mittags in eine frische Lauge und bringt sie Mittwochmorgens auf die Bleiche; Drehen und Aufwaschen, wiebei der weißen Wäsche.
Dienstboten-Bettwäsche und Handtücher,Dienstag nachmittags in übrig gebliebene Lauge ein-gesetzt, Mittwoch nachmittags in der zweiten Laugeder Dienstbotenwäsche heiß gemacht, gewaschen, nur eineLauge; dann auf die Bleiche; Donnerstag gedrehtund ausgewaschen.
Bunte Wäsche, Dienstag nachmittags kalt ein-gesetzt, übrig gebliebene, etwas aufgefrischte Lauge heißgemacht, gewaschen, ausgewaschen.
Vorstehende Methode erscheint sehr umständlich, beider Ausführung aber greift alles so hübsch ineinander,daß es sich ganz einfach macht und viel Seife erspart.
Bleichen, Spillen, Bläuen und Aus-hängen der Wäsche. Das Gras einer Bleichedarf weder zu hoch, noch der Nasen zu kahl seil? undes ist am besten, wenn derselbe nötigenfalls 10 bis 12Tage vor dem Bleichen gemäht und scharf abgeharktworden. Bänme sind sehr hinderlich, des Schattens undbesonders der abfallenden Blätter uud Blüten wegen,die oft unvertilgbare Flecken machen. Das Weißzeug
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