K6 Tic Waschküche.
6 bis 8 Minuten gewiegt, dann ausgerungen oder durchdie Wringmaschine gezogen und hieraus gebläut wird.
Damit feine Wäsche nicht leide, thut man wohl,sie, in einen weißen Kissenüberzug gebunden, in die Ma-schine zu legen, doch muß sie in dem Ueberzug Raumgenug haben, um gut durch einander geschleudert zuwerden.
Ist die Wäsche beendigt, so wird die Maschine mitreinem, heißem Wasser ausgespült, damit der sich ab-setzende Schmutz nicht darin anhängen könne, dann miteinem reinen Tuche ausgetrocknet und in einem trockenen,nicht sonnigen Raum aufbewahrt.
Bei der Waschmaschine ist eine Wringmaschine sehrzweckmäßig angebracht, die übrigens auch an jeden:Waschfasse angeschraubt werdeil kann, durch welche dieWäsche, anstatt daß man sie mit den Händen ausringt,ausgepreßt und sehr geschont wird.
Noch ist folgende, sehr sparsame Methode in Rhein-land sehr gebräuchlich: Man setzt die weiße gute Wäscheam Samstag Abend in kaltem Wasser ein und läßtsie bis Montag morgens stehen, wodurch sich derSchmutz fchon fehr löst, wascht sie dann leicht heraus,indem man bei kalter Witterung etwas heißes Wasserzugießt und ringt sie aus; legt sie nun auf einen Tisch,bestreicht Schmutz und Flecken mit Schmierseife, thutsie Stück für Stück in das Waschfaß und ein grobes,aber nicht zu schweres Tuch darüber, kocht eine Laugevon Schmierseise und etwas Soda und gießt sie lau-warm über die Wäsche, zapft sie hierauf ab, bringtsie wieder zu Feuer und gießt sie, diesmal etwas wär-mer, wieder über die Wäsche, setzt den Deckel des Wasch-fasses auf und läßt es so bis den andern Morgen stehen.Dienstag früh wird sie aus der Lauge gewaschen^diefe wieder erwärmt und übergegossen, darnach einefrische Lauge aus Bleich seife heiß übergeschüttetund damit bis Mittwoch morgens stehen gelassen,herausgewaschen und auf die Bleiche gelegt, abends ge?