Die Waschküche. (ZI
b) Flüssige Nahrungsmittel: Büchsenmilch 11,0; Kuh'milch, Magermilch, Buttermilch 4,0; Molken 1,0; Bock-bier 1,0; Lagerbier 0,7; Wein- und Branntwein 0,0.
Die Nahrungsmittel sind bestimmt, um aus ihnendurch den Verdauungs- und Ernährungsprozeß Ersatz-mittel für die im Stoffwechsel verbrauchten Körper-bestandteile zu gewinnen.
Speck, Fett und Butter enthalten zwar wenig Nah-rungsstoff, sie führen aber dem Körper die nötige WärmeZu und in dieser Richtung siud auch die andern minder-prozentigen Nahrungsmittel uicht überflüssig, sondernnützlich und zum Teil sogar uötig.
Aus eigener Erfahrung möchte ich hier noch alsvortreffliche und dabei wohlfeile Nahrungsmittel, Hafer-mehl, Maismehl und selbst Reis nennen, von denen javiele Völker, und oft bei schwerer Arbeit vorzugsweiselebeu und sich besser befinden als wir.
Die Wcrschküche.
Dieselbe sei möglichst hell und mit einem Wasch-ofen oder eingemauerten Waschkessel, einem Tisch zumEinseifen, Waschfässern nebst Schrägen, Kübeln, Eimernund Schöpfeimerchen versehen. Waschfässer von Zinksind vorzuziehen und hölzerne müssen jedenfalls eiserneReisen haben, sonst hat man immer zu flicken. Auchwerden jetzt häufig Waschfässer aus Petroleumfässerngemacht, die man in der Mitte durchteilt.
Wo die Verhältnisse es irgend gestatten, da sollteman eine Wasch- und Wringmaschine haben, welchesich schon der Zeitersparnis wegen bald bezahlt machen.
Erforderlich sind ferner: ein großes Tuch von gro-ber Leinwand, die Waschkörbe mit dazu gehörigen Tü-chern, um sie auszulegen, ehe die uasse Wäsche hineinkommt und die, am besten hänfene, pünktlich aufge-wickelte Waschleine. Wäscheklammern sind hier am Nieder-