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Das Hauswesen : guter Rat für junge Frauen und Mädchen von einer alten Hausfrau
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Tcis Spule» und das Neinic>c>i in der Küche.

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rät sie dann gewöhnlich der giftige Geschmack. All-wöchentlich muß der Theekeffel mit einem kleinen Besengründlich gereinigt werden, damit sich keine Kalkteile(Kesselsteine) ansetzen.

Hat man einen Sprung- oder Tafelherd, so wirddie blanke Platte jeden Mittag abgewaschen, abgetrock-net und täglich einmal, abends oder morgens, vor demAnlegen mit Sand abgescheuert und mit trockener Aschenachgerieben, dann wöchentlich die übrigen blanken Teiletrocken geputzt und ringsum, wie ein Ofen, mit Eisen-schwärze, die glänzend und fettig sein muß, blank ge-bürstet. Gläser müssen kalt oder doch nur lauwarmgespült werden und auch Tassen, Teller und dgl. mitVergoldung dürfen ja nicht in heißes Wasser kommen.Zum Spülen dieser feinen Sachen ist ein Schwammsehr zu empfehlen, mit dem man viel leichter spült alsmit der Hand; dann stülpt man sie zum Ablaufen aufein Tuch und sie sind dann auch schon halb trocken uuddie Tellertücher werden sehr geschont.

Man halte darauf, daß leere Flaschen und Krügeg l e i ch mit kaltem Wasser zwei Mal ausgespült undumgekehrt hingestellt werden, bis sie vollkommen aus-gelauseu sind, wonach man sie an die dafür bestimmteStelle bringt und hinlegt. Viele Dienstmädchen unter-lassen diese kleine Arbeit und es bleiben Flaschen undKrüge tagelang stehen, werden sauer und stickig undmüssen hernach mit Mühe und Zeitverlust wieder inStand gesetzt werden.

Ebenfalls wird oft unterlassen, die Etiketten vonden Flaschen zu entfernen und es sind dadurch manchekomische (s. Oelpunsch, in Ottilien Wildermuth'S vor-trefflicher Erzählungder erste Ehezwist"), aber auchmanche lebensgefährliche, ja tödliche Verwechselungenvorgekommen. Einer unserer Bekannten starb jammer-voll, weil er Salzsäure statt Sodawasser getrunkenbatte. Ferner versäume man nicht, Stopfen, welcheöfters in Flaschen und Krügen stecken und von faulen