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Das Hauswesen : guter Rat für junge Frauen und Mädchen von einer alten Hausfrau
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DaZ Spülen und das Neinigcn in dcr Knchc. ZZ

bringe ihn, mit frischem Wasser gefüllt, auf's Feuer,damit er während des Essens heiß werde. Nach deinAbnehmen des Tisches reinigt man zuerst die sämtlichenTöpfe mit einem Besen, spult sie dann mit kaltein, kla-rem Wasser, trocknet sie mit dem reinen, ausgerungenenSpültuche, welches nur zum Spüleil gebraucht werdendarf, aus und setzt sie auf ihren Platz.

Kuchenpfannen, Waffel- und Hohlhippen-Eisen, Pud-dingformen u. dgl. reinige man mit Papier und, wennnötig, mit Salz. Ist in einer Kasserole etwas ange-brannt gewesen, so lasse man dies nicht etwa auskratzen,sondern einen Eßlöffel Soda und etwas mehr gesiebteHolzkohle mit Wasser eine Weile darin kochen, bis dasAngebrannte sich löst. Auch ist es gut, feine Kasserolenbisweilen mit Kleienwasser auszukochen und neue Kas-serolen müssen mit Wasser und ein paar Händen vollWeizenkleie ausgekocht werden, ehe man sie in Ge-brauch nimmt.

Alles, was vom Tisch kommt, muß man gleich or-dentlich zusammen stellen und die Neste sofort auf diedazu bestimmten Teller thun und in die Speisekammerbringen. Nun setzt man die zwei Spülkübel auf denSpülstein, gießt in einen derselben, welcher zum Vor-waschen bestimmt ist, einen Teil des heißen Wassers,worin zuerst die silbernen Löffel gewaschen, in reinemWasser abgespült und abgetrocknet werden; dann folgenMesser und Gabeln, deren Hefte aber nicht in das heißeWasser kommen dürfen, weil sie sonst losgehen; manwascht sie also einzeln, spült sie hernach, zusammen ge-faßt, in reinem Wasser ab und trocknet sie dann, undzwar die Gabeln besonders zwischen den Zinken, mitdem stark ausgerungenen Spültuch und hierauf mit dem,für die Bestecke bestimmten Gabel- und Messertuche, dennes ist eii? wahrer Mißbrauch, dieselben an Tellertüchernabzutrocknen, wo dadurch häufig Rostflecken oder wohlgar Schnitte entstehen.

Zum Putzen von Messer und Gabeln habe man ein

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