A2 Tic Küche.
Bonillonsiebchen, Pfannkuchenmesser, Schäuselchen zuinUmwenden von Dampfnudeln, Beefsteaks, Koteletten,Bürftchen zum Tassenspülen u. dgl. Für's Eiinnachenvon Früchten muß man einen eigenen Schaum-löffel haben und wohl verschlossen halten.
Für irdenes und hölzernes Geschirr habe manein eigenes Gestell oder noch besser einen Schrank, etwaEckschrank, welches sich meistens leicht einrichten läßt.
Auch der Spülstein sollte eine helle Lage haben, er-muß geräumig, nicht zu flach, mit einem festen, nicht zu-engen Messingplüttchen zum Ablaufen des Wassers, einenkleinen Heidebesen zum Reinhalten und zwei Kübeln zumSpülen versehen sein; daneben die Ablaufbank und wokeine Wasserleitung ist, eine Wasserbank mit Eimern,Krügen und Wasserschöpfer. Zur Seite des Spülsteinshängen an einem kleinen Mantelstöckchen die nötigenAbmaschtücher, eins für das Geschirr, eins für Tischund Anrichte, ein feines, weiches Tuch zum Abtrocknenvon Gläfern, Tassen und Silber, ein gröberes sür grö-ßeres Geschirr, ein kleines, starkes sür Messer und Ga-beln, wenn letztere nicht von Silber sind und, an? bestenein blauleinenes für die Kochtöpfe, dann ein Handtuchzun: Händewaschen. Auf dem Brett des Mantelstöckchenssteht noch eine kleine Waschschiissel nebst Seifennäpfchenund es wird beim Spillen die Lampe darauf gestellt.Unter dem Spülstein befindet sich gewöhnlich ein Schrankfür Eimer, Abfallkasten, Sandbehälter, Putzzeug u. s. w.
Außer der Anrichte muß jedenfalls noch ein Tischin der Küche sein, besonders wenn dieselbe auch zumAufenthalt des Dienstmädchens dienen muß, und dannauch ein paar Stühle enthalten, sonst genügt ein Küchen-stuhl, der zugleich Trittleiter ist, denn in der Küche hatsich niemand aufzuhalten und häuslich niederzulassen.Die Schublade des Tisches gehört dann dem Mädchenfür ihr Tischtuch und in einer Abteilung für ihr Strick-und Nähzeug und, hoffen wir, für ihr Gebetbuch.
Der Küch enschrank hat oben meistens Glasthüren