Druckschrift 
1 (1983)
Entstehung
Seite
50
Einzelbild herunterladen
 

50

verschiedenen , eben genannten Theilen, die sichzugleich berühren, stehen; so ist es kein Wunder,wenn bet dem Abreißen einer Beere von einer rei,fen oder unreifen Traube, ein Stückchen der Scheibemit ihren Staubfäden mitgerissen wird, indessenbei einer andern ein Theil ihreS Balgeö und ihrerDrüsen, und zuweilen selbst ihreS Fleisches, anihr angeheftet bleiben.

9) Die Trauben.

Die Traube ist auö dem Traubenstiele, demKamme, dem Beerenstiele, und den Beeren zu«sammengesetzt.

Man nennet Traubenstiel jenen kleinen Zweig,der ohne Beeren am Rebholze, mittelst deS oberenAusgangs der Traube, befestiget ist; die Spindelist die Fortsetzung, oder jener Theil deS Trauben-stiels, der sich verborgen unter den Beeren derTraube, bis zu ihrer Spitze verlängert. Die klei-nen Beerenstiele oder zweiten Stiele sind jene klei,nen Aestchen, die längs der Spindel wachsend,eine einzige Beere unterstützen, und sich öfters indritte Beerenstiele theilen.

Die Vereinigung des großen Traubenstielsund der kleinen Beerenstiele, heißt der Kamm.Die Vereinigung eines Beerenstiels mit den zwei-ten Beerenstiele», sie mögen nun dritte Beeren-stiele, oder auch keine haben, so wie jene der drit-ten Beerenstiele, die an einem zweiten angeheftetsind, nennt man Träubchen, so lange sie ihre