Druckschrift 
1 (1983)
Entstehung
Seite
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bei den meisten Varietäten schnell ab. Nur beieinigen bleiben sie, bis sich die Beere färbt; beiandern sogar bis nach der Beerenreife.

Der Stempel ist mit einem angeschwollenen,zirkelformigen Randstreifen umgeben, welcher mitdem Fruchlboden, oder der Verlängerung deSHolztheiles des kleinen Beerenstiels, einen Korpfrbildet. In dem Randstreifen befindet sich jenerTheil, den man die Scheibe nennt, und sehr nahebei seiner Vereinigung mit den Fruchtknoten, ent,stehen die Staubfäden, jeder einem Blumenblatt,stiele gegenüber.

An den meisten Rebenarten findet man amGrunde des Fruchtknotens, und scheinbar verei-nigt mit der Scheibe, kleine Drüsen, die baldhart werden, und jenen Theil bilden, der an derBeere, die Franse (den Ring) bildet, d. h. jenenmehr oder minder auffallenden Zirkel, der gewöhn-lich den Punkt umgibt, in welchen die, an demkleinen Stiele befestigte Deere eingesenkt ist. Manhat die Zahl der Drüsen zu bemerken, die sich ge-wöhnlich auf fünf beläuft, und mit der Anzahl derStaubfäden, mit welchen sie wechselweise stehen,oft bis zu acht anwachsen. Zuweilen bilden sie amuntern Theile einen Korper; in diesem Falle istjener Kreis, der sie vereiniget, von einer hellerenFarbe. Ihre Gestalt ist gewöhnlich länglich, oderfast kreisförmig, oft viercckigt, und zuweilen unre-gelmäßig. Ihr Korper ist bei vielen Varietätenso klein, daß.man ihn ohne Vergrößerungsglas