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1 (1983)
Entstehung
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ursprüngliche Form und das Gedeihen der verpflanz-ten Fremdlinge in dem Grade einwirken, in welchemder Pflanzer gendthigt war, die Kunst zu Hülfe zunehmen, um den längern Besitz der aclimatisirtenPflanzen sich zu sichern, oder ihren Rückfall in denAustand der Wildheit zu vermeiden.

Diese theils durch klimatische Verhältnisse, theilsdurch künstliche Pflege hervorgebrachten Verände-rungen, so verschieden sie in dem großem oder klei,nern Umfange und in einzelnen Bestandtheilen derGewächse sich äußerten, ließen gleichwohl in ihrenedelsten Theilen, in der Blüthe und Frucht be-stimmte Formen zurück, an welchen sich die ver-schiedenen Arten erkennen ließen.

Auch die auS dem Samen der nämlichen Artentstandenen cultivirten Pflanzen zeigten unter sichwieder verschiedene Merkmale, man hielt aber diesefast allgemein für rein zufällig und wandelbar.

Daher beschränkten sich die Botaniker, von demGrundsatze ausgehend, daß unveränderliche Charak-tere allein geeignet seyen, zur Kenntniß der Ge,wächse zu dienen, bei dem Pflanzen-Systeme aus-schließlich auf solche Arten, deren wesentliche For-men in der Blüthe und in der Frucht unveränder-lich sich erhielten, und Abarten oder Varietäten imeigentlichen Sinne des Worts, blieben von dersystematischen Ordnung in der Regel ausgeschlossen.

So z. B. wurden nach dem Linneeschen Sy-steme von den mannichsaltigen bei uns cultivirtenSorten der Aepfel« und Birnbäume früher nur die