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bungcn sich beschränkte, und die Weinberg-Be-sitzer oft mit Preisten sich begnügen mußten,welche kaum noch die mühevolle Arbeit lohnten.
Ein unbefangener Blick auf die Fort-schritte, oder den Zerfall des Weinhandelsmancher Länder, sollte daher ebensowohl, alseigene Erfahrung jeden vorurtheilsfreien Wein-Pflanzer belehrt haben, daß der größere odergeringere Nutzen des Weinbaues durch eineverständige Auswahl und Behandlung der Re-ben hauptsächlich bedingt, — und schon ausdiesem Grunde gründliche Kenntnisse der Naturdes Weinstocks und der Eigenschaften der ver-schiedenen cultivirten Rcbarten für den verstän-digen Betrieb des Weinbaues unentbehrlichseyen.
Je willkommener in dieser Hinsicht einsicherer Leitfaden zur leichteren Erwerbung je-ner Kenntnisse jedem Weinpflanzer, der nichtblos der Gewohnheit fröhnt, seyn muß, destoverdienstlicher waren die Bestrebungen mehre-rer achtungswerther Männer, welche jenem Be-dürfnisse durch systematische Classifikation undBeschreibung der Reb-Arten abzuhelfen suchten;und, wenn gleich die bisherigen Versuche we-gen der häufig unter sich abweichenden Ansich-