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Der Kaffee- und Theetisch : nebst Rezepten und Servierkarten
Entstehung
Seite
209
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Phringold: Man gebe Rheinwein-Sulz (erstes Re-zept), wenn sie kalt ist aber noch nicht sülzen will, in einangemessen großes Gefäß und schlage sie recht scharf mitder Schneerute, so daß ein goldiger Schaum entsteht, denman, sowie er anfängt steif zu werden, in einer Schalegehäuft anrichtet und mit eingemachten oder überzuckertenFrüchten (s. Verschiedenes) umlegt.

Russisch! Sul; : Alan übergieße 875 Gramm in kleineStücke geschlagenen Zucker mit anderthalb Glas Wasser,in welchem der vierte Teil eines Eiweißes verklopft wor-den, und lasse ihn in einer Einmachkasserolle einmal auf-kochen; füge dann einige Eßlöffel kaltes Wasser hinzu,lasse ihn, unter sorgfältigem Abschäumen, wieder aufkochenund mit dem Safte einer Zitrone langsam so lange kochen,bis der Zucker kristallhell geworden ist; in diesen Sirupgibt man nun, sowie er etwas ausgekühlt ist, die fein ab-geschälte Schale von zwei Zitronen, und wenn er erkaltetist, 80 Gramm geklärte und dick eingekochte Hausenblase,gießt es durch eine in kaltem Wasser ausgewaschene undgut ausgerungene Serviette und vermische es mit einerhalben Flasche gutem weißen Wein und, nach Geschmack,mit etwas Arrak, zwei Eßlöffeln etwa, setze es auf nichtgesalzenes Eis und, wenn es stocken will, so wird es mit-dem Schneebesen schaumig weiß geschlagen und dann indie Form gefüllt.

Es kann diese Sulz auch mit eingemachten Früch-ten vermischt werden und man schneidet dann einge-machte Nüsse, Aprikosen, Orangeschalen und Kirschen,wohl abgetropft natürlich, in kleine Würfel und mischt sie