deren Stiele man mit ein wenig Seidenpapier umwickelthat, und ordne die Törtchen auf die Jardiniäre. Hat manRosentörtchen gemahlt, so steckt man dann gern nur vonden allerkleinsten Röschen, Dijon-Röschen oder Pompon-Röschen, mit einigen grünen Blättchen oder Halmen da-bei, hinein.
Es ist eine überraschend schöne Torte, besonders imWinter und bei Licht.
Die sehr guten Törtchen können natürlich auch selb-ständig und ohne Blumen, zu Thee oder Kaffee gegebenwerden.
Rahmtörtchen: Man habe dazu kleine glatte Blech-förmchen, wie kleine Blumentöpfchen, 5 Zentimeter hoch,oben 8'/2 Zentimeter und unten 5 Zentimeter groß, be-streiche sie mit Butter und bestreue sie mit gesiebtemZwieback, belege sie mit dünn ausgewelltem Blätter- odermürbem Teige und gebe auf den Boden Rosinen ohneKerne (Sultanini), oder eingemachte Kirschen ohne Saft,oder kleine Stückchen von eingemachten Aprikosen. Dannnehme man '/r Liter süßen und */r Liter sauren Rahm,45 Gramm gestoßenen Zucker, anderthalb Eßlöffel feinesMehl und sechs Eier, rühre Mehl und Zucker mit etwasvon dem süßen Rahm glatt an, dann die Eier dazu, hier-auf den sauren Rahm und zuletzt den süßen, gieße es indie Förmchen und backe die Törtchen im Backofen.
Für die nachstehenden Mandcltörtchen, Rosen-törtchen und Käsetörtchen werden dieselben Förmchengebraucht und ebenso mit Teig ausgelegt.
Mandeltörtchen: Man stoße 280 Gramm süße